Gesundheitsnotstand wegen Cholera in Simbabwe | Aktuell Afrika | DW | 11.09.2018
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Verunreinigtes Wasser

Gesundheitsnotstand wegen Cholera in Simbabwe

In der Hauptstadt Harare sind bereits 20 Menschen an der Durchfallerkrankung gestorben. Die Regierung befürchtet, dass sich die Krankheit in Kürze auch in andere Landesteile ausbreitet.

Nach einem Ausbruch der Cholera hat die Regierung von Simbabwe in der Hauptstadt Harare den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Seit dem Ausbruch der Krankheit vor wenigen Wochen sind dort 20 Menschen an der Krankheit gestorben. Insgesamt haben sich mindestens 2000 Menschen infiziert, wie das Gesundheitsministerium des afrikanischen Landes mitteilte. Auch in anderen Landesteilen wurden erste Fälle registriert.

Ausbreitung in andere Landesteile befürchtet

Die Regierung ist alarmiert, weil sich die Krankheit in dem städtischen Ballungsraum der 1,5 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt so rasant ausgebreitet hat. Wie die Tageszeitung "The Herald Zimbabwe" berichtet, hatten die Erkrankten verunreinigtes Wasser getrunken. Das Gesundheitsministerium habe die Kommunalverwaltung aufgerufen, sauberes Wasser zur Verfügung zu stellen. Zudem sollten die Bewohner auf ihre persönliche Hygiene achten, um eine weitere Verbreitung der durch Bakterien verursachten Infektionskrankheit zu verhindern.

Vor zehn Jahren waren in Simbabwe rund 4000 Menschen an der Cholera gestorben, fast 100.000 Menschen erkrankten während der Epidemie.

uh/fab (epd, dpa)

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