Ganz scharfes Gold aus New Mexico | Podcast Wirtschaft | DW | 12.01.2022
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Podcast Wirtschaft

Ganz scharfes Gold aus New Mexico

Lieferengpässe auch beim Online-Modehandel +++ Das Homeoffice soll bleiben +++ Mietminderung bei Corona-Schließung statthaft +++ Türkischer Schnaps immer öfter selbst gebrannt +++ Chili aus New Mexico: Die Karriere eines scharfen Gewürzes

Audio anhören 15:50

Online-Modehandel leidet

Viele asiatische Länder, aus denen die Mode heutzutage kommt, setzen auf eine Null-Covid-Strategie. Wenn wegen einzelner Infektionen ganze Fabriken oder Container-Terminals geschlossen werden, kommen auch keine T-Shirts oder Schuhe mehr nach Europa - oder nur mit großer Verzögerung. Zuletzt mussten auch Anleger die Erfahrung machen, dass der Online-Handel kein Selbstläufer ist.

Heil will weiter Homeoffice

Das Homeoffice wird bleiben, auch wenn die Pandemie vorbei ist. Davon jedenfalls ist Arbeitsminister Hubertus Heil überzeugt. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sollen Arbeitnehmer so weit es geht von zuhause arbeiten. So soll das nach dem Willen des SPD-Ministers auch nach der Pandemie bleiben, er arbeitet an einem gesetzlichen Rechtsanspruch auf Homeoffice.

Mietminderung erlaubt

In Sachsen hatte der Mieter eines Ladenlokals geklagt, der in der Pandemie seinen Betrieb hatte schließen müssen. Das ist natürlich ein schwerer Schlag, der ein Geschäft ruinieren kann. Der Kläger hatte für die Zeit der Schließung seine Miete mindern wollen. Und jetzt hat der Bundesgerichtshof - so weit war die Klage verfolgt worden - ein Urteil dazu gefällt.

Raki selbst gebrannt

Die Wirtschaftskrise in der Türkei belastet das tägliche Leben dort immer mehr. Vor allem die Inflation und der Wertverlust der Lira bringt viele Türken in Existenznot. Das lässt sich auch an diesem Beispiel beobachten: Der Raki gehört zur türkischen Kultur wie kaum ein anderes Getränk. Nun wird der Schnaps teurer und für manche sogar unerschwinglich. Das treibt seltsame Blüten.,

Chili aus New Mexico

Delikatessen aus den USA.? Lobster, Spare Ribs. Wein aus Kalifornien vielleicht. Und da gibt es noch etwas, das den Landwirten die Zunge lockert und sie zu wahren Hymnen inspiriert: Chili. Auch bei diesem Gewürz, schwören wenigstens Chili-Farmer im Süden der USA, komme es auf den Boden an. So wie beim Wein aus Frankreich, bei dem es auf das Gelände ankommt, auf dem er wächst, dem Terroir.

 

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Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

Technik: Christoph Groove