Galina aus Russland | Lehrerporträts | DW | 25.04.2019
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Lehrerporträts

Galina aus Russland

Galina hat ihren Kindheitstraum verwirklicht und ist Deutschlehrerin geworden. Ins Schwärmen gerät sie, wenn sie über die Sprache Deutsch spricht – aber auch, wenn es um bestimmte typische Speisen geht.

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Galina aus Russland

Name: Galina

Land: Russland

Geburtsjahr: 1979

Beruf: Deutschlehrerin an einem Gymnasium in Ulan-Ude

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Den Klang. Die Komposita. Dass ich über Deutsch viele Freunde weltweit gefunden habe. Und dass ich die Klassiker von Goethe, Schiller, Heine und Dürrenmatt im Original lesen kann.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich damit einen Kindheitstraum, den ich seit der vierten Klasse hatte, verwirklicht habe. Außerdem will ich meinen Schülerinnen und Schülern über die Sprache neue Horizonte eröffnen und ihnen dabei helfen, kontaktfreudige und tolerante Menschen zu werden.

Das ist typisch deutsch für mich:
Einen Terminkalender zu führen und alles zu planen.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Leipzig in Sachsen und Bad Dürrenberg in Sachsen-Anhalt. In Bad Dürrenberg gibt es ein tolles Gradierwerk, eine aus Holz bestehende Anlage zur Salzgewinnung, das in einem wunderschönen Park liegt.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Kandierte Mandeln und Nüsse auf dem Weihnachtsmarkt, deutsche Schokolade, Brezeln und Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelklößen.

Mein deutsches Lieblingswort:
Elefant" und „Mohrrübe".

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe. Es war mein erstes ernstes Buch, das ich nach Märchen und Kindergedichten auf Deutsch gelesen habe.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Den richtigen Artikel zuzuordnen, wenn ein Wort im Plural steht. Besonders schwierig ist das auch, weil  manche Wörter im Deutschen und im Russischen unterschiedliche Genera haben. Ein Beispiel: „die Stadt" (Deutsch), „der Stadt" (Russisch).

Meine größten Erfolgserlebnisse als Lehrerin:
Mein Fortbildungsjahr an einer Kooperativen Gesamtschule in Halle an der Saale, das ich 2016 über dasWeiterbildungsprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes für Ortslehrkräfteabsolviert habe. Zweitens, wenn meine Schülerinnen und Schüler sich bei einem Schüleraustausch in ihrer deutschen Gastfamilie bereits sehr gut auf Deutsch verständigen können. Und drittens, natürlich, wenn sie ihre Prüfungen erfolgreich bestehen.

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