Franzosen fordern härteren Kampf gegen Klimawandel | Aktuell Europa | DW | 14.10.2018
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Erderwärmung

Franzosen fordern härteren Kampf gegen Klimawandel

Zehntausende Menschen haben in Frankreich für ein entschlosseneres Vorgehen gegen den Klimawandel demonstriert. In fast 80 Städten gingen nach Angaben der Organisatoren rund 100.000 Menschen auf die Straße.

Die größte Demonstration fand in der Hauptstadt Paris statt, an der laut Organisatoren 25.000 Menschen teilnahmen. Auch in Rennes, Reims, Lille, Straßburg, Tours, Toulouse und Bordeaux wurde demonstriert. Auch in Genf in der benachbarten Schweiz gingen rund 7000 Menschen für einen besseren Klimaschutz auf die Straße.

Bereits vor einem Monat waren rund 115.000 Menschen in ganz Frankreich für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. Sie machten auch ihrem Ärger über die Gründe für den Rücktritt des beliebten Umweltministers Nicolas Hulot Luft.

1,5 Grad-Ziel steht in Frage

Hulot hatte seinen Rücktritt mit zu wenig Unterstützung von französischer Regierung und von Staatschef Emmanuel Macron für den Umwelt- und Klimaschutz begründet. Anlässlich der aktuellen Demonstration begrüßte Hulot im Kurzbotschaftendienst Twitter "die Mobilisierung eines jeden", der sich für den Klimaschutz einsetze.

Frankreich Zehntausende Menschen in Paris demonstrieren für besseren Klimaschutz (Reuters/P. Wojazer)

Demonstrant in Paris: Können nur noch Aliens der Erde helfen?

Vergangenen Montag hatte der Weltklimarat IPCC seinen Sonderbericht zu der Zielvorgabe des Pariser Klimaabkommens vorgelegt, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das Gremium stellte darin fest, dass das Ziel noch zu erreichen sei - allerdings nur durch ein entschiedenes gesellschaftliches und wirtschaftliches Umsteuern in aller Welt.

cw/AR (afp, ard, rtr)

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