Flammeninferno in Kalifornien | Aktuell Amerika | DW | 04.07.2018
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USA

Flammeninferno in Kalifornien

Die verheerenden Buschbrände in Nordkalifornien haben sich weiter rasant ausgebreitet. Anwohner der Gefahrenzone müssen ihre Häuser verlassen. Der massive Einsatz der Feuerwehr bringt bislang nur kleine Erfolge.

USA, Nordkalifornien: Hunderte Häuser von Feuer bedroht (Getty Images/AFP/J. Edelson)

In Nordkalifornien sind mehr als hundert Häuser von einem rasch um sich greifenden Buschfeuer bedroht. Das so genannte "County Fire" nördlich des Napa-Weinbaugebietes habe eine Fläche von über 280 Quadratkilometern zerstört, teilte die Feuerwehrbehörde des Westküstenstaates mit. 

Trotz massiven Einsatzes der Feuerwehr sind den Angaben zufolge nur etwa fünf Prozent des Feuers eingedämmt. Mehr als 2100 Helfer sowie 187 Feuerwehrwagen und 18 Hubschrauber kämpften gegen die Flammen an. Anwohner in der Gefahrenzone wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Die Ursache für das am Samstag ausgebrochene Feuer ist noch nicht bekannt. 

Weiter nördlich, im Lake County, konnte ein seit Ende Juni brennendes Buschfeuer weitgehend eingedämmt werden. Das "Pawnee Fire" hatte dort fast zwei Dutzend Häuser und Hütten zerstört.  

Erst im vorigen Oktober tobten die Flammen in den malerischen Weinregionen um Sonoma und Napa. Mehr als 40 Menschen starben, zeitweise waren 100.000 Anwohner auf der Flucht. Nach Schätzungen wurden rund 5700 Gebäude vernichtet. Die Brände gehörten zu den schlimmsten in der Geschichte des Bundesstaates. 

stu/jj (dpa, afp)
 

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