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Ex-Generalstabschef Lukuridse jetzt Georgiens Militärattaché in Moskau

26. August 2004
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Tbilissi, 25.8.2004, RUSTAWI-2 TV, georg.

(...) [Premierminister] Surab Schwania und Staatsminister [für die Lösung von Konflikten] Goga Chaindrawa haben bereits zu der Entscheidung [über die Entlassung des Generalstabschefs Giwi Lukuridse] Stellung genommen. (...)

(Schwania) Ich denke, die Entscheidung war richtig. Ich möchte dazu nicht allzu viel sagen. Die neue Generalstabsführung wird ein geschlossenes Team sein, das in den Vereinigten Staaten eine sehr gute Ausbildung genossen hat. Ich glaube, das ist ein sehr guter Wandel (...).

(Frage) In welchem Land wird er [Ex-Generalstabschef Lukuridse] den Posten des Militärattachés übernehmen?

(Schwania) in Russland.

(Frage) Was ist der Grund für die Entlassung?

(Schwania) Der Grund war, dass der Präsident als Oberbefehlshaber mit der Arbeit des Generalstabs nicht zufrieden war. Wir sind der Ansicht, er hätte beim Aufbau unserer Verteidigungskräfte aktiver sein können.

(Chaindrawa) Ich denke, der Hauptgrund waren die Ereignisse in der Region Zchinwali.

(Frage) Was genau?

(Chaindrawa) Sechzehn unserer Leute wurden getötet. Ich glaube nicht, dass 16 Georgier dort hätten sterben müssen.

(Frage) Warum wurden diese Fehler gemacht?

(Chaindrawa) Das Militär könnte das viel besser erklären als ich. Ich kann nur sagen... (wird unterbrochen)

(Frage) Wurden die Truppen falsch positioniert?

(Chaindrawa) Davon weiß ich nichts. Was ich aber sagen kann, ist, dass es nicht so viele Tote hätte geben sollen. (TS)