„esi“: Studiere Elektro- und Informationstechnik und verbessere dein Deutsch! | Inhalte von Werbepartnern | DW | 23.03.2020
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„esi“: Studiere Elektro- und Informationstechnik und verbessere dein Deutsch!

Hochschule Karlsruhe bietet mit „erfolgreich starten international“ ein neues Programm für ausländische Studieninteressierte an.

Programm „erfolgreich starten international“: Pilot-Projekt an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Im Herbst 2019 hat an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft ein Pilot-Projekt begonnen: „erfolgreich starten international – esi“. Hier können junge Leute aus dem Ausland Elektro- und Informationstechnik studieren, auch wenn sie noch nicht die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) absolviert haben. Das erste Semester wird in zwei aufgeteilt - die zusätzliche Zeit nutzen die Studierenden für verpflichtende Sprachkurse, die im Stundenplan eingebaut sind. Voraussetzung für eine Bewerbung für „esi“ ist das Deutschlevel B1. 


12 Studierende, unter anderem aus Mexiko, Syrien, Türkei und Iran, haben ihr Studium aufgenommen. Sie können zusätzliche Unterstützungsangebote nutzen wie Zusatzübungen besuchen und die Lernzentren für Mathematik, Elektro- und Digitaltechnik in Anspruch nehmen. „Sie erhalten Informationen zur Wohnungs-, Job- und Praktikumssuche und nehmen am TeamUp-Mentoring-Programm teil“, ergänzt die esi-Leiterin, Beate Koura. „Hier verzahnen sich zwei unserer HsKA-Projekte: Studierende der Elektro- und Informationstechnik aus den höheren Semestern begleiten die Studienanfänger und stehen bei Fragen rund um den Studienbeginn zur Seite.“ Dabei werden Tipps zu richtigen Lerntechniken, zur Organisation des Studiums und zur Prüfungsvorbereitung ebenso weitergegeben wie persönliche Erfahrungen. Das Mentoring ist ein Teil des SKATING-Angebots (Studienreformprozess KArlsruhe zur Transformation des INGenieurstudiums). SKATING wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre („Qualitätspakt Lehre“).


Nach den ersten beiden Semestern sollen die esi-Studierenden dann gemeinsam mit den anderen regulär gestarteten Kommilitonen weiterstudieren und eine der sechs Vertiefungsrichtungen der Elektro- und Informationstechnik wählen. „Sie absolvieren dann innerhalb eines Jahres ihre DSH-Prüfung“, erklärt Tina Ewald, Leiterin des Instituts für Fremdsprachen, bei dem das Projekt „esi“ angesiedelt ist. Für das Schreiben der Bachelorarbeit in Deutsch kann Beratung zur Formulierung in Anspruch genommen werden. 


„Es ist wichtig, die Hochschule Karlsruhe weiter zu internationalisieren – dazu trägt dieses Programm bei“, zeigte sich die Prorektorin Angelika Altmann-Dieses erfreut. „Hürden für ausländische Studierende werden abgebaut und ihr Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert. Dort wird Nachwuchs in nachfrageschwachen Studiengängen wie Elektrotechnik dringend benötigt.“

Verschiedene Einrichtungen der Hochschule ermöglichen das Projekt durch ihre Zusammenarbeit.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.


 

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