Erdogans Offensive: Wer hilft den Kurden? | Quadriga - Der internationale Talk aus Berlin | DW | 01.02.2018
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Quadriga

Erdogans Offensive: Wer hilft den Kurden?

Kurdische Kämpfer im syrischen Afrin fühlen sich vom Westen verraten: Sie halfen beim Kampf gegen die IS-Terrormiliz, doch jetzt werden sie vom Nato-Mitglied Türkei angegriffen. Sind die Kurden Spielball purer Machtinteressen? Unsere Gäste: Antje Bauer (DW-Akademie), Kemal Hür (Deutschlandradio), Siamend Hajo (Europäisches Zentrum für kurdische Studien).

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Unsere Gäste:

Antje Bauer, DW-Akademie: "Die großen Player in Syrien verhalten sich wie immer so, als ob Interessenkonflikte nur mit Waffen ausgetragen werden könnten. Wann endlich nutzen sie ihr Druckpotenzial, um dieser Logik Einhalt zu gebieten?"

 

 

Siamend Hajo, Europäisches Zentrum für Kurdische Studien: "Die Kurden Syriens können keine Hilfe erwarten, so lange die YPG/PKK als ihre Interessenvertreterin wahrgenommen wird".

 

 

 

Kemal Hür, Deutschlandradio: "Den Kurden könnten alle in Syrien agierenden Staaten helfen. Aber sie haben kein Interesse daran. Die Kurden werden seit dem Ende des Ersten Weltkriegs im Nahen Osten zum Spielball gemacht - und permanent betrogen."