Elon Musk muss Kasse machen | Aktuell Amerika | DW | 07.11.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Unternehmer

Elon Musk muss Kasse machen

Der - zumindest auf dem Papier - reichste Mensch der Welt hat sich von Twitter-Nutzern dazu verpflichten lassen, ein Zehntel seines Anteils am E-Autobauer Tesla zu verkaufen. Musks erklärtes Ziel: Steuern zahlen.

Elon Musk

Geht ungewöhnliche Wege: Elon Musk

In einer von Elon Musk selbst initiierten Twitter-Umfrage sprachen sich 57,9 Prozent der Teilnehmer dafür aus, dass der Multimilliardär zehn Prozent seiner Tesla-Aktien abstößt. Das Paket ist zum aktuellen Kurs rund 21 Milliarden Dollar wert. Der 50-Jährige hatte am Samstag angekündigt, er werde sich an das Ergebnis der Umfrage halten - "wie auch immer sie ausgeht". Insgesamt wurden schließlich binnen 24 Stunden gut 3,5 Millionen Stimmen abgegeben.

Musk sah sich zuletzt verstärkt mit Forderungen konfrontiert, mehr zur Lösung der Probleme der Welt beizutragen - auch durch Steuerzahlungen. Mit dem steten Kursanstieg der Tesla-Aktie ist sein Vermögen zuletzt stark gewachsen. Steuern werden aber erst fällig, wenn er die Kursgewinne durch einen Verkauf einstreicht. Das sei die einzige Möglichkeit für ihn, steuerpflichtig zu werden, erläuterte der Amerikaner mit südafrikanischen Wurzeln die Situation. Musk machte bisher keine Angaben dazu, wie schnell er das Aktienpaket verkaufen möchte.

Superreiche im Visier

In den Vereinigten Staaten wird aktuell viel über eine Reform des Steuersystems diskutiert. Die Demokraten von US-Präsident Joe Biden wollen Superreiche stärker besteuern und haben dabei deren Wertpapiere in den Blick genommen.

Tesla Model 3

Elon Musks Vermögen steckt vor allem in Aktien des E-Autobauers - hier das "Tesla Model 3"

Der Finanzdienst Bloomberg berechnet Musks Gesamtvermögen in seiner Milliardärsliste mit insgesamt 338 Milliarden Dollar. Der Unternehmer hält auch einen großen Anteil an der Raumfahrtfirma SpaceX.

wa/ml (dpa, afp, rtr)

Die Redaktion empfiehlt