Ein Leben im Funkloch | Wissen & Umwelt | DW | 03.04.2009
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Wissen & Umwelt

Ein Leben im Funkloch

Wieso Ulrich Weiner nur in Funklöchern lebt, wie sich eine schwedische Gemeinde vor Elektrostrahlung schützen will und wie ein Experte die Gefahr durch den Elektrosmog einschätzt - diese Themen und mehr in der Sendung.

Ein Mann in einem weißen Schutzanzug (Foto: Miriam Klaussner)

Ulrich Weiner schützt sich gegen Elektrosmog

Seit sechs Jahren ist Ulrich Weiner auf der Flucht. Er lebt in tiefen Tälern im Wald, wo ihn seine Feinde nicht erreichen können. Die Feinde, das sind Handys, WLAN und Schnurlostelefone, denn Weiner ist hochgradig elektrosensibel. Der Mann, der mit 20 Jahren schon seine eigene Unternehmensberatung für Telekommunikation hatte, lebt nun nur noch in Funklöchern. Miriam Klaussner hat Ulrich Weiner im Südschwarzwald für Fokus Europa besucht.

Weitere Themen der Sendung am 06.04.2009 um 21.15 UTC (Erstausstrahlung):

Mehrere Tausend Menschen in Schweden leiden unter der Strahlung von Bildschirmen, Handys und schnurlosen Telefonen – sie zeigen sogar körperliche Symptome. Doch der Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Strahlung und körperlichen Symptomen ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht. Deshalb wird bislang wenig getan, um diesen Menschen zu helfen. Die Gemeinde Södertälje südlich von Stockholm versucht aber, sich als Gebiet mit niedriger elektromagnetischer Strahlung zu etablieren. Agnes Bührig hat sich dort für Fokus Europa umgesehen.

Wenn auch noch nicht genügend erforscht, ist klar: Einige Menschen scheinen auf Elektrostrahlung sensibel zu reagieren. Doch welche Risiken bestehen tatsächlich und wie kann man sich schützen? Darüber spricht Gero Rueter mit Klaus Trost. Er ist Strahlenexperte vom Wissenschaftsladen Bonn.

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema