″Dorian″ sorgt für Stromausfälle in Kanada | Aktuell Amerika | DW | 08.09.2019
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Wirbelsturm

"Dorian" sorgt für Stromausfälle in Kanada

Abgeschwächt aber immer noch mächtig: Sturm "Dorian" hat die kanadische Ostküste erreicht. 450.000 Haushalte sind von einem großflächigen Stromausfall betroffen.

An der Ostküste Kanadas blieb es am Samstagabend (Ortszeit) in vielen Haushalten dunkel. Der Grund: Sturm "Dorian" fegte mit bis zu 150 Stundenkilometern über die Provinz Nova Scotia hinweg, sorgte für Überflutungen und ließ Bäume auf Strommasten stürzen. Der Energiebetreiber Nova Scotia Power sprach von "erheblichen Auswirkungen" auf die Stromversorgung in der Region. 450.000 Haushalte seien betroffen.

Erst bei Abschwächung der Winde würden Reparaturen vorgenommen. Zusätzliche Teams stünden bereit. Das Unternehmen postete auf Twitter Fotos von umgeknickten Bäumen und Strommasten. Der Wirbelsturm soll sich nach Nordosten in Richtung Neufundland und Labrador fortbewegen. Für die Küstengebiete sprach die Behörde eine Warnung vor Sturmfluten mit hohen Wellen aus.

Kanada Hurrikan Dorian (picture-alliance/AP Photo/The Canadian Press/A. Vaughan)

Sturm "Dorian" wütete auch auf den Straßen von Dartmouth (Kanada) - Verletzte soll es dabei nicht gegeben haben.

"Dorian" hatte in den vergangenen Tagen als Hurrikan der Höchststufe 5 auf den Bahamas gewütet und mehrere Regionen des Urlauberparadieses in Trümmer gelegt. Mindestens 43 Menschen kamen dort ums Leben. Tausende Menschen wurden obdachlos. Nach Angaben der Vereinten Nationen brauchen mindestens 70.000 Menschen auf der zwischen Kuba und Florida gelegenen Inselgruppe dringend Hilfe.

mir/se (afp, dpa, rtr)

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