Die Torschlusspanik | Wort der Woche | DW | 04.12.2020
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Wort der Woche

Die Torschlusspanik

Treffen kann die Torschlusspanik jeden – meist jedoch nur diejenigen, die Angst davor haben, etwas zu verpassen.

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Die Torschlusspanik

Anne war schon 29 Jahre alt und hatte immer noch keinen Freund. Dann traf sie Harald; er schien sehr nett zu sein. Innerhalb von einem Jahr waren sie verheiratet. Leider kannten die beiden sich nicht so gut. Nach drei Jahren trennten sie sich wieder. Ein klarer Fall von Torschlusspanik. Der Begriff besteht aus den Worten „Tor“, „Schluss“ und „Panik“. Und daraus entstand auch die übertragene Bedeutung. Denn im Mittelalter wurden abends die Stadttore geschlossen, um die Bürger zu schützen. Wenn man dann nach Torschluss noch draußen stand, war das nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Wer unter Torschlusspanik leidet, hat sehr große Angst, Panik, etwas nicht mehr zu bekommen. Oft werden dann voreilige Entscheidungen getroffen. Das geht selten gut.

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