Die Suche nach einem Atommüll-Lager | Fokus Europa | DW | 30.10.2008
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Fokus Europa

Die Suche nach einem Atommüll-Lager

Wohin mit dem Atommüll, der bei der Erzeugung von Strom in Atomkraftwerken anfällt? Das Magazin „Umwelt und Verbraucher“ berichtet, wie Frankreich, Großbritannien und Deutschland mit dem Problem des Atommülls umgehen.

Container mit radioaktivem Material - ein Warnhinweis warnt vor der Strahlung(29.05.2001/AP)

Was mit dem radioaktiven Müll geschehen soll, weiß niemand so recht

Atomkraftwerke produzieren nicht nur Strom, sondern auch Atommüll. Der muss so gelagert werden, dass er niemanden gefährdet. Vor zwei Jahren hat die britische Regierung ein Weißbuch zur Lagerung dieses Atommülls verabschiedet. Rita Stade berichtet für Fokus Europa über die britische Lösung für das Müllproblem.

Weitere Themen der Sendung am 30.10.2008 um 22:15 UTC:

Knapp 80 Prozent des Stroms in Frankreich stammt aus Atomkraftwerken - damit steht das Land weltweit auf Platz eins. Wie der Atommüll entsorgt werden soll, der bei der Stromproduktion entsteht, will Frankreich bis 2015 entscheiden. Solange werden verschiedene Möglichkeiten getestet. Suzanne Krause berichtet für Fokus Europa aus dem französischen Bure.

Das Atommülllager Asse in Niedersachsen droht abzusaufen. Im Juni wurde bekannt, dass seit Jahren täglich 12.000 Liter Salzlösung in den Schacht fließen - Herkunft unbekannt. Damit ist das ehemalige Salzbergwerk und heutige Atommülllager einsturzgefährdet. Renée Willenbring berichtet für Fokus Europa über dieses unrühmliche Kapitel der atomaren Endlagerung in Deutschland.

Die Lagerung und Entsorgung von Atommüll ist immer wieder ein kontrovers diskutiertes Thema. In Berlin findet zurzeit eine internationale Konferenz über die atomare Endlagerung statt, organisiert vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Strahlenschutz. Gero Rueter spricht für Fokus Europa mit Wolfram König, dem Präsidenten des Bundesamts für Strahlenschutz über das Atommüllager Asse und die sichere Lagerung der gefährlichen Mülls.

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