Die Bankenaufsicht kann jetzt kommen (11.09.2013) | Podcast Wirtschaft | DW | 11.09.2013
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Podcast Wirtschaft

Die Bankenaufsicht kann jetzt kommen (11.09.2013)

Kompromiss bei der europäische Bankenaufsicht +++ Die Finanzmarktakteure blicken skeptisch auf Europas Entwicklung +++ Lebensmittelverschwendung ist auch noch umweltschädlich +++ Strukturwandel im Duisburger Hafen

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

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Wirtschaft (11.09.2013)

Damit Banken sich nicht wieder durch wilde Spekulationen in Situationen bringen, in denen sie vom Steuerzahler gerettet werden müssen, sollen sie in Europa beaufsichtigt werden. Auf eine gemeinsame europäische Bankenaufsicht hatten sich die Politiker der Eurozone bereits verständigt. Aber darüber, wer die Kontrolleure kontrollieren soll, nicht. Nun scheint endlich ein Kompromiss gefunden.

Die konjunkturellen Aussichten für die Eurozone haben sich in den vergangenen Wochen aufgehellt. In den Krisenländern des Südens soll die Talsohle erreicht werden, in den wohlhabenden Ländern des Nordens wieder ein moderates Wachstum einsetzen. Das sind wenigstens die Vorhersagen. Die Finanzmarktakteure sind allerdings ziemlich skeptisch, ob es wirklich so kommen wird.

Wenn Lebensmittel, die durchaus noch genießbar sind, in einer Überflussgesellschaft wie der unseren weggeworfen werden, ist das kein existentielles Problem – aber immerhin hungern auf der Welt Hunderte von Millionen Menschen. Die Welternährungsbehörde der Vereinten Nationen hat dazu jetzt alarmierende Zahlen veröffentlicht. Sie hat herausgefunden, dass nicht nur viel zu viel Essen einfach verkommt, sondern dass das auch ein ernstzunehmendes Umweltproblem ist.

Seit im Ruhrgebiet keine Kohle mehr gefördert und kaum noch Stahl gekocht wird, sind Hunderttausende Arbeitsplätze weggefallen. Immer mehr Menschen ziehen aus einem der größten Ballungsräume Europas fort. Und die, die bleiben, rutschen wirtschaftlich immer weiter ab. Nun hat unser Reporter ein Beispiel für gelungen Strukturwandel entdeckt: In Duisburg, der Stadt mit dem größten Binnenhafen der Welt

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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