Die Anden | DokFilm | DW | 08.07.2019
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DokFilm

Die Anden

Im Hochland der argentinischen Anden kämpfen Kolla-Indianerinnen um die Bewahrung ihrer Tradition. Das indigene Volk der Kolla in Argentinien führt in der Hochwüste ein karges Leben. Und doch hier fühlt es sich hier glücklich und zu Hause.

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Maria und ihre Schwestern Norma und Nelly sind Kolla-Indianerinnen. Sie teilen sich ein Erbe, um das sie sich seit dem Tod ihrer Mutter kümmern: ein Stück Land und eine Lama-Herde. Nelly und Norma leben mit ihren Familien im Dorf El Moreno, Marias Familie wohnt in der weiter entfernten kleinen Stadt Tilcara in der Schlucht Quebrada de Humahuaca. Aber oben in den Steppen der Puna fühlen sich die Schwestern wirklich zu Hause. Maria schwärmte am Anfang für das Großstadtleben und war aus der Puna fortgezogen, um zu studieren. Mit 31 Jahren entschloss sie sich dann aber zurückzukehren. Seitdem setzt sie sich dafür ein, dass die Kolla-Indianerinnen mehr Verantwortung bekommen, um das Leben ihrer Familien in der Steppe zu sichern -während die Männer wegen ihrer Arbeit oft für Wochen und Monate abwesend sind. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine emotionale Entdeckungsreise in die Anden, zu starken Frauen, die ihr Land lieben und die Tradition ihres Volkes auf ihre Weise leben und bewahren.