Deutschland unterliegt Dänemark | Sport | DW | 04.05.2018
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Eishockey-WM

Deutschland unterliegt Dänemark

Deutschland startet mit Niederlage gegen den Gastgeber aus Dänemark in die Eishockey-WM und verzweifelt dabei sowohl in der Regular Time, als auch im Penaltyschießen am dänischen Goalie Frederik Andersen.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in Dänemark einen Fehlstart hingelegt. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm unterlag zum Auftakt dem Gastgeber mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen und musste im Kampf um die Viertelfinalteilnahme einen Rückschlag hinnehmen. 68 Tage nach der Silbersensation von Pyeongchang konnte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes mit nur noch zehn Olympiateilnehmern nicht an ihre Leistungen von Südkorea anknüpfen, durfte sich aber zumindest mit einem Punkt trösten.

Die deutsche Auswahl startete zunächst gut in das intensive Spiel vor 9.982
Zuschauern. Sturms Auswahl trotzte der lauten Atmosphäre und dem Enthusiasmus des Gastgebers im ersten WM-Heimspiel Dänemarks überhaupt. Star-Stürmer Draisaitl riss das Spiel direkt an sich. Immer, wenn der 22 Jahre Angreifer der Edmonton Oilers auf dem Eis stand, wurde es für Dänemark gefährlich. Zunächst war Frederik Andersen von den Toronto Maple Leafs, der später im Penaltyschießen keinen Gegentreffer hinnehmen musste und zum Helden des Abends wurde, im Tor aber nicht zu überwinden. 

Fünfte Niederlage im siebten WM-Duell

Jesper Jensen (29.) und Frederik Storm (36.) brachten Dänemark in Führung, NHL-Star Leon Draisaitl (33.) und der Nürnberger Yasin Ehliz (51.) glichen für das Sturm-Team mit fünf WM-Debütanten aus. NHL-Profi Frans Nielsen besiegelte dann im Penaltyschießen doch noch die fünfte deutsche Niederlage im siebten WM-Duell mit den Dänen. Die DEB-Auswahl steht nach der Auftaktpleite gegen den Weltranglisten-14. im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe B am Sonntag (16.15 Uhr) gegen Norwegen bereits enorm unter Druck. Nur mit einem Sieg hätte sie noch eine realistische Chance auf die K.o.-Runde. Dennoch schätzte Leon Draisaitl nachher den Punkt wert :"Der eine Punkt war relativ wichtig für uns", sagte der mit einem Teffer und einer Torvorlage beste deutsche Spieler des Abends. 

dvo (sid)

 

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