Deutsche Welle Rundfunkrat wählt Prälat Dr. Karl Jüsten erneut zum Vorsitzenden | Pressemitteilungen | DW | 18.03.2019
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Pressemitteilungen

Deutsche Welle Rundfunkrat wählt Prälat Dr. Karl Jüsten erneut zum Vorsitzenden

Mit der Sitzung des Gremiums in Berlin am 15. März hat sich der Rundfunkrat der DW neu konstituiert. Erster Tagesordnungspunkt war die Wahl des Vorsitzenden. Prälat Dr. Karl Jüsten wurde einstimmig wiedergewählt.

Jüsten gehört dem Rundfunkrat der DW seit 2002 an und führt seit 2014 dessen Vorsitz. Zur stellvertretenden Vorsitzenden des Rundfunkrats wurde Dagmar Freitag (MdB, SPD) einstimmig wiedergewählt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden des Rundfunkrats wurde Dagmar Freitag (MdB, SPD) einstimmig wiedergewählt.

Für Johann-Adolf Cohausz, der das Gremium verlässt, benannte der Bundesrat den sächsischen Landtagsabgeordneten Markus Ulbig (CDU) als Nachfolger. Die EKD entsendet Frank Kopania, den Leiter der Abteilung Auslandsarbeit im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland, als Nachfolger für Bischöfin Petra Bosse-Huber.

Rundfunkrat DW Kopania und Ulbig (DW)

Die neuen Mitglieder des Rundfunkrats der DW: Frank Kopania (l.) und Markus Ulbig

Der Rundfunkrat wählte in seiner ersten Sitzung in neuer Zusammensetzung auch die Vorsitzenden seiner drei Ausschüsse. Vera Szackamer wurde für den Vorsitz im Ausschuss der DW Akademie wiedergewählt, Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen für den Programmausschuss. Den Ausschuss Distribution und Technik leitet auch weiterhin Elisabeth Motschmann.

DW-Intendant Peter Limbourg präsentierte dem Gremium das Konzept und erste Videobeiträge für einen neuen Youtube-Kanal in türkischer Sprache, der Mitte April auf Sendung gehen wird. Die DW hat für dieses Projekt eine bisher einmalige Kooperation mit BBC, VOA und FMM initiiert. Die internationalen Auslandssender werden gemeinsam mit der DW, die das Channel Management für den neuen Kanal übernimmt, für Nutzer in der Türkei, aber auch in der Diaspora, ein neues journalistisches Informationsangebot bestücken.

Die Mitglieder des Rundfunkrats betonten in der anschließenden Diskussion mit Verweis auf die bedenkliche Lage der Pressefreiheit in der Türkei die Bedeutung dieses unabhängigen journalistischen Angebots für türkisch-sprachige Nutzer. Die gemeinschaftliche Ausstattung des Youtube-Kanals mit Beiträgen durch vier internationale Auslandssender biete seinen Nutzern eine Fülle an Inhalten und Themen und schließe damit eine Informationslücke.

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