Der BVB strotzt vor Selbstbewusstsein | Sport | DW | 05.11.2018
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Champions League

Der BVB strotzt vor Selbstbewusstsein

Borussia Dortmund steht eine richtungsweisende Woche bevor: Zunächst liegt die Konzentration in der Champions League auf der Partie bei Atletico Madrid. Und dann kommt auch noch der FC Bayern München nach Dortmund.

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Atletico Madrid fordert Borussia Dortmund heraus

Nicht wenige Fans von Borussia Dortmund hoffen, dass sie diese Reise in kurzer Zeit schon wieder antreten können. Madrid ist schließlich eine wunderbare Stadt, in die man ohnehin immer wieder gerne reist. Aber vor allen Dingen dann, wenn auch noch der Lieblingsklub dort zu einem Pflichtspiel antreten muss. Am Dienstag spielt der BVB - unterstützt von einer Vielzahl BVB-Anhängern - erst einmal sein Gruppenspiel in der Champions League bei Atletico Madrid (Anstoß 21 Uhr MESZ, ab 20.45 Uhr im DW-Liveticker).

Aber im "Wanda Metropolitano", jenem neuen Stadion der Rojiblancos, wird am 1. Juni 2019 auch noch das Finale der europäischen Königsklasse ausgetragen. Und so, wie die Saison der Mannschaft von Trainer Lucien Favre bisher gelaufen ist, trauen nicht wenige Anhänger dem Team zu, dass es sich einen weiteren Auftritt in der spanischen Landeshauptstadt, in der dann die wohlige Sommerwärme herrscht, erspielen kann. 

Zorc: "Der Stachel sitzt tief"

Alle drei bisherigen Gruppenspiele haben die Dortmunder für sich entschieden. Beim FC Brügge (0:1) und gegen die AS Monaco (3:0) sowie im Hinspiel gegen Atletico (4:0) gab es jeweils drei Zähler, was dazu führt, dass der BVB bereits mit einem Remis in Madrid das Achtelfinale fix machen könnte. Würden sich Brügge und Monaco im zeitgleichen Aufeinandertreffen ebenfalls mit einem Unentschieden trennen, hätten die Dortmunder die Runde der letzten 16 bereits sicher.

Mit acht Toren in den ersten drei Partien sind die Dortmunder außerordentlich treffsicher. Lediglich Paris St. Germain und der FC Barcelona (beide 10 Treffer) haben bislang in der Gruppenphase häufiger getroffen. Nicht zuletzt deshalb dürfen die Dortmunder selbstbewusst in Madrid antreten. 

Allerdings werden die Atletico-Spieler darauf brennen, die Schmach im Dortmunder Stadion wieder auszumerzen. "Atletico hat das Hinspiel 0:4 verloren. Die werden das Spiel zu einhundert Prozent angehen", sagte BVB-Mittelfeldspieler Thomas Delaney. "Der Stachel sitzt tief bei Atletico", ergänzte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Wichtige Woche für den BVB

UEFA Champions League | Borussia Dortmund vs. AS Monaco (picture-alliance/AP Photo/M. Meissner)

Dortmunds Mittelfeldspieler Thomas Delaney beim Kopfball

Die Partie in Madrid ist allerdings nur der Auftakt zu einer Woche, die es für die Dortmunder in sich hat. Am Samstagabend empfängt der BVB den derzeit strauchelnden Rekordmeister FC Bayern München. Ein Spiel, von dem die BVB-Verantwortlichen aber noch nichts wissen wollen. "Wir tun gut daran, uns komplett auf Atletico zu fokussieren", sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Bislang ist es den Dortmunder Spielern stets gelungen, die Konzentration auf die kommende Aufgabe zu richten. Aber ganz voneinander trennen kann man die beiden direkt aufeinanderfolgenden Highlights offenbar doch nicht. Beide Partien hängen irgendwie miteinander zusammen. "Das wird eine schöne und wichtige Woche für uns. Machen wir es gut gegen Atletico, wird es auch einfacher gegen die Bayern", sagte Delaney und stellte damit den Zusammenhang zwischen Champions League und Bundesliga her.

Den gegensätzlichen, negativen Fall, ließ der dänische Mittelfeldspieler unerwähnt. Schließlich strotzt die Dortmunder Mannschaft momentan nur so vor Selbstbewusstsein.

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