Datenbank für Erdbebenschäden in Nepal | Aktuell Kultur | DW | 29.04.2015
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Aktuell Kultur

Datenbank für Erdbebenschäden in Nepal

Die UNESCO hat in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu eine Datenbank eingerichtet, in der die Folgen des Erdbebens zentral gelistet werden sollen. Sie soll beim Wiederaufbau von Denkmälern helfen.

Nach dem schweren Erdbeben in Nepal hat die UNESCO damit begonnen, die Informationen über das Ausmaß der Zerstörung des Weltkulturerbes in dem südasiatischen Staat zentral zu bündeln. Die Schäden werden in einer Datenbank im Büro der Organisation in Kathmandu gesammelt und dokumentiert. "Informationen über die Zerstörung bekommen wir von der Bevölkerung vor Ort, von Priestern in den Tempeln und von der Denkmalschutzbehörde", sagte Direktor Christian Manhart am Mittwoch (29.04.2015) gegenüber des Evangelischen Pressedienstes.

Zahlreiche Denkmäler zerstört

Im Tal von Kathmandu standen sieben Weltkulturdenkmäler. Die Erdstöße brachten den 61 Meter hohen Dharahara-Turm in Kathmandu und den Basantapur-Palast zum Einsturz. Auch der Tempel auf dem weltberühmten Durbar-Platz (im Bild vor der Zerstörung) ist weitestgehend zerstört. Auch ebenso der Patan-Durbar-Platz wurde schwer beschädigt. In Bhaktapur sind 40 Prozent der Monumente zerstört.

Am Donnerstag (30.04.2015) soll ein Treffen örtlicher Organisationen stattfinden, um den Wiederaufbau zu koordinieren. Neben der UNESCO sind die Denkmalschutzbehörde Nepals, die Stiftung zur Erhaltung des Kathmandu-Tals sowie mehrere österreichische Architektur-Spezialisten an dem Projekt beteiligt.

pj/rey (epd)

Die Redaktion empfiehlt