Daniel aus Sierra Leone | Lernerporträts | DW | 30.07.2018
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Lernerporträts

Daniel aus Sierra Leone

Obwohl es auch in Deutschland Parallelen zu Daniels Heimat gibt, ist manches für ihn unverständlich – beispielsweise der Bedeutungsunterschied beim Wort „Freundin“ oder dass man nicht sofort als Maler arbeiten kann.

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Daniel aus Sierra Leone

Name: Daniel

Land: Sierra Leone

Ich lerne Deutsch, weil…
ich eine Ausbildung machen möchte.

Mein erster Tag in Deutschland war …
sehr langweilig, weil ich ganz allein hier war – ohne meine Freunde.

Das ist für mich typisch deutsch:
Das Oktoberfest – und die Ampeln. In Sierra Leone haben wir keine Ampeln.

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Dass man zum Frühstück die Zeitung liest – und die Geschäfte sonntags geschlossen sind.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In München. Die Stadt hat eine hohe Lebensqualität, die Alpen sind nah, das Bier schmeckt sehr gut, an der Isar kann man gut entspannen.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Die Grammatik und die Artikel.

Meine deutschen Lieblingswörter:
Die bairischen Begriffe „Ohrwaschl“ und „Radl“.

Welche deutschen Wörter ich immer verwechsele:
„Freund“ und „Freundin“. Vor allem bei Frauen ist mir nicht klar, wenn ich „Freundin“ sage, welche Art von Freundin gemeint ist.

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Eine Familie zu gründen, und wenn wir einen Sohn bekommen, dafür zu sorgen, dass dieser Fußballprofi wird.

Mein Tipp für andere Deutschlerner:
Sucht Kontakt zu Deutschen, indem ihr z. B. in einen Sportverein eintretet. Und schreibt neue Wörter auf Karteikarten, die ihr während einer langweiligen U-Bahnfahrt lernen könnt.

Das würde ich von einer/einem Deutschen gern wissen:
Warum muss man eine mehrjährige Ausbildung machen, um in einem Beruf arbeiten zu können?! Ich muss doch nicht drei Jahre lernen, wenn ich ein Zimmer anstreichen will!
 

 

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