COVID-19 überstanden, aber nicht gesund | Reporter - Vor Ort | DW | 28.11.2020
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Reporter

COVID-19 überstanden, aber nicht gesund

Eine Lungenfachklinik an der Ostsee therapiert Menschen mit COVID-Spätfolgen. Etwa Sigrid Staub, die von ihrer Nahtoderfahrung traumatisiert ist. Oder Peggy Graehn, die unter Konzentrations- und Wortfindungsschwierigkeiten leidet.

Video ansehen 12:36

Sigrid Straub kam wegen ihrer COVID-Erkrankung auf die Intensivstation, mit Luftröhrenschnitt und künstlicher Beatmung. Die 48-Jährige dachte, dass sie es nicht schaffen wird. Peggy Graehn hatte einen zunächst milden Corona-Verlauf, war nicht im Krankenhaus - bis sie merkte, dass doch nichts mehr so ist wie vorher. Sie ist ebenfalls 48 Jahre alt und hat inzwischen starke neurologische Probleme, ist vergesslich, findet nicht mehr die richtigen Worte.

Beide Patientinnen sind stationär in einer Lungenfachklinik an der Ostseeküste in Behandlung. Hier werden Menschen therapiert, die vermeintlich von COVID-19 genesen sind - aber deren erste Schritte zurück in den Alltag sich schwieriger gestalten als gedacht.

Eine Reportage von Daniel Andreas Sager.