Costa Rica und seine Biokorridore | Alle multimedialen Inhalte der Deutschen Welle | DW | 04.04.2016
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Costa Rica und seine Biokorridore

In den Nebelwäldern Costa Ricas leben rund 400 seltene Vogelarten. Ihr Lebensraum ist durch den Klimawandel bedroht. Die Lösung lautet: Biokorridore.

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Ein anderer bedrohter Vogel ist der Dreilappen-Kotinga, ein Zugvogel, der in den Nebelwäldern nistet und danach in die Küstenregionen in der Karibik und am Pazifik fliegt. Wegen dieser großen Verbreitung wurde ein Bio-Korridor nach ihm benannt, der die Berg- mit den Küstenregionen verbindet. Und das ist nur einer von 128 Verbindungskorridoren, die im ganzen Land angelegt werden sollen. Ein Viertel der Landesfläche Costa Ricas steht unter Naturschutz, aufgeteilt in viele kleine Gebiete. Und die sollen miteinander vernetzt werden. Dazu laufen Gespräche zum Beispiel mit den Besitzern großer Plantagen. Sie müssten auf Teile ihrer Anbauflächen verzichten und sich bereiterklären, Bäume zu pflanzen.