Corona: Deutschlandkarte wird immer heller | Aktuell Deutschland | DW | 10.06.2021
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Pandemie

Corona: Deutschlandkarte wird immer heller

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist der wesentliche Maßstab für die weitere Lockerung von Corona-Auflagen. Nun fiel der bundesweite Wert zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder unter die 20er-Marke.

Screenshot Robert Koch-Institut COVID-19 Dashboard

Die Corona-Deutschlandkarte des Robert-Koch-Instituts am 10. Juni

Die Inzidenz bei den registrierten Corona-Infektionen in Deutschland ist weiter auf dem absteigenden Ast: Sie liegt nun bei 19,3 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen meldete. Vor einer Woche wurde die Sieben-Tage-Inzidenz noch mit 34,1 angegeben, vor einem Monat mit fast 120.

Das RKI registrierte binnen 24 Stunden 3187 neue positive Coronatests. Das sind 1435 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Insgesamt fielen in Deutschland bisher mehr als 3,7 Millionen Coronatests positiv aus. Die Zahl der neuen Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion gebracht werden, liegt laut RKI bei 94. 

Mutante "Delta" weiterhin selten

Die als besorgniserregend eingestufte Coronavirus-Mutante "Delta", die zuerst in Indien entdeckt wurde, bleibt in Deutschland weiter relativ selten. Ihr Anteil an den Ende Mai untersuchten Proben betrage 2,5 Prozent, teilte das RKI mit.

Den Großteil der Infektionen löst hierzulande die Variante "Alpha" (entdeckt in Großbritannien) aus. Die Varianten "Beta" (Südafrika) und "Gamma" (Brasilien) spielen in der Bundesrepublik nach wie vor eine untergeordnete Rolle.

Der Virologe Christian Drosten hatte zuletzt in seinem Podcast "Coronavirus-Update" erklärt, "Delta" oder ähnliche Varianten würden "sicherlich bis zum Herbst hier auch das Feld dominieren". Es gelte, bis dahin für eine möglichst hohe Impfquote bei Erwachsenen zu sorgen. "Dann werden wir keine großen Probleme haben."

Ein kleines Fragezeichen sehe er diesbezüglich nur beim Thema Kinder. In England würden Ausbrüche in Schulen durch "Delta" beobachtet.

gri/wa (dpa, AFP, rtr)

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