″China bricht weg″ | Podcast Wirtschaft | DW | 12.06.2019
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Podcast Wirtschaft

"China bricht weg"

Automobilexperte sagt Autobauern düstere Zeiten voraus +++ EU-Kommission drückt aufs Reformtempo +++ Pakistan geht gegen Steuersünder vor

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Nächste Woche wird auf einem EU-Gipfel über die Reformen der Eurozone beraten. Das bereits im Grundsatz vereinbarten Eurozonen-Budget soll dann konkreter werden. Entscheidende Fragen sind aber weiter offen - unter anderem die Größe des Geldtopfes für das Budget. Die EU-Kommission hat heute mehr Tempo bei den Reformen zur Stärkung des Euro gefordert.

Deutschland stockt eine zehnjährige Bundesanleihe um weitere drei Milliarden Euro auf. Die Anleger werden dafür wohl keine Zinsen bekommen, sondern draufzahlen müssen. Trotzdem werden sie zugreifen. Über eine verkehrte Welt in unsicheren Zeiten.

Der Automarkt ist momentan im Umbruch. Das zeigte sich zuletzt an den gescheiterten Fusionsplänen von Fiat Chrysler und Renault. Das zeigt sich aber auch in der Unsicherheit der Automobilkonzerne bezüglich der immer wieder angekündigten Zölle von Donald Trump. Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg Essen warnt vor einer "Weltautokrise".

In Italien ist die rechtsnationalistische Partei von Matteo Salvini - die Lega Nord - bei den Europawahlen stärkste Kraft geworden. Die Partei fährt einen klar europaskeptischen Kurs. Hinzu kommt die hohe Verschuldung des Landes - das alles beunruhigt dort tätige deutsche Unternehmen.

Der Technologiekonzern Apple plant wohl offenbar sich Expertise in Deutschland einzukaufen. Konkret geht es um den neuen Netzstandard 5G. Apple möchte wohl hierfür das deutsche Team von Intel übernehmen, das auf 5G-Chips spezialisiert ist.

Rund 200 Millionen Menschen leben in Pakistan. Ende des vergangenen Jahres hat das Land einen Kredit beim Internationalen Währungsfonds beantragt. Um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen will der Premierminister Imran Khan nun gegen die Korruption vorgehen.

 

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Technik: Christoph Groove

Redakteur am Mikrofon: Nicolas Martin