Chile: Rettung kann Monate dauern | Fokus Amerika | DW | 24.08.2010
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Fokus Amerika

Chile: Rettung kann Monate dauern

Hoffen in Copiapó - Rettung der Bergleute in Chile kann Monate dauern+++Washingtons Doppelstrategie - Tel Aviv beruhigen, Teheran drohen+++Zurück in die Wildnis - in Chile werden Affen gerettet+++

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Ganz Chile fiel ein Stein vom Herzen - Menschen lagen sich in den Armen, liefen jubelnd über die Straßen oder verfolgten das Geschehen gespannt vor den Fernsehern. 33 Bergleute, die am 5. August in einer Mine im nordchilenischen Copiapó verschüttet wurden, sind - wie durch ein Wunder - noch am Leben. Nun werden dort die Rettungsarbeiten verstärkt - doch sie können Monaten dauern.

Washingtons Doppelstrategie

Seine ausgestreckte Hand hat US-Präsident Obama nicht viel genützt: Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sie ignoriert und einfach weiter das gemacht, was er will - die Anreicherung von Uran, keine Verhandlungen im Atomstreit. Am Wochenende hat Teheran das erste Atomkraftwerk des Landes in Betrieb genommen. Mit soviel Sturheit hatte die US-Regierung offenbar nicht gerechnet.

Affen in Not

Sie sind intelligent, uns sehr ähnlich und viele Menschen lieben sie sogar als Haustiere: Affen. Deswegen werden die Tiere gehandelt, bzw. geschmuggelt - denn das Washingtoner Artenschutzabkommen verbietet es, mit Affen Geschäfte zu machen. Auch halten darf man sie nicht. Doch wohin mit den Tieren, die in Flughäfen, Häfen oder auf Märkten beschlagnahmt werden? In Chile gibt es sogenannte Affenrettungszentren - dort werden die Tiere wieder auf ein Leben in Freiheit vorbereitet.

Redaktion: Anne Herrberg/ Oliver Pieper

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