Calgary sagt Nein zu Olympischen Winterspielen | Sport | DW | 14.11.2018
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Olympia-Aus

Calgary sagt Nein zu Olympischen Winterspielen

Die Bürger der kanadischen Metropole haben sich gegen die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 entschieden und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) einen weiteren Rückschlag verpasst.

Laut ersten inoffiziellen Angaben auf der Webseite vote2018.calgary.ca stimmten nur 43,6 Prozent für eine Bewerbung, 56,4 Prozent stimmten dagegen. Demnach hatte weniger als die Hälfte aller Wahlberechtigten teilgenommen. Das Referendum in der kanadischen Millionen-Metropole, die 1988 schon Gastgeber von Olympischen Winterspielen war, ist rechtlich nicht bindend. Im Vorfeld hatten aber alle Beteiligten signalisiert: Bekommt die Nein-Seite auch nur eine Stimme mehr, ist die Bewerbung tot. Kritiker der Ausrichtung hatten vor allem die hohen Kosten angeführt.

Nur noch zwei Bewerber im Rennen

Für die Winterspiele in acht Jahren sind mit Stockholm und Mailand mit Cortina d'Ampezzo nur noch zwei Kandidaten im Rennen. Noch kann sich das IOC aber nicht sicher sein, ob die Städte ihre Bewerbungen bis zur Wahl des Gastgebers auf dem IOC-Kongress im Juni 2019 in Lausanne aufrechterhalten können. Zuvor waren bereits Sapporo (Japan), Graz mit Schladming (Österreich) sowie Sion (Schweiz) aus dem Kreis der Bewerber ausgeschieden.

bri/djo (sid, dpa)