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Bund der Unabhängigen Gewerkschaften Serbiens will "Gangster" am Kauf von Unternehmen aus öffentlichem Besitz hindern

15. Juli 2003
https://p.dw.com/p/3rac

Belgrad, 14.7.2003, TANJUG, engl.

Der Präsident des Bundes der Unabhängigen Gewerkschaften Serbiens, Milenko Smiljanic, hat am Montag (13.7.) in der nordserbischen Stadt Backa Topola erklärt, der Bund werde in diesen Tagen ein "gigantisches Konsortium von Arbeitern" organisieren, deren Kapital jeder Privatisierung begegnen werde, in der der Käufer von gesellschaftlichem Besitz den Anschein erwecke, er wolle sogenanntes schmutziges Kapital investieren.

Dem Konsortium würden etwa 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen, um "Gangster zu blockieren und sie daran zu hindern, ihr schmutziges Kapital dafür einzusetzen, um hochwertige Firmen aus gesellschaftlichem Besitz spottbillig zu kaufen", so Smiljanic.

Er hoffe, dass sich mehr als 200 000 Gewerkschaftsmitglieder dem Konsortium anschließen würden, aber auch jeder sonst, der zwischen 100 und 1000 Euro beisteuern wolle. Arbeitnehmerinteressen würden während des Übergangsprozesses in Serbien durch den Ankauf von Firmen durch die Arbeiter selbst geschützt, sagte er. (MK)