Bombenexplosion trifft Sicherheitskräfte in Somalia | Aktuell Afrika | DW | 07.02.2021
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Afrika

Bombenexplosion trifft Sicherheitskräfte in Somalia

Zu dem Anschlag 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Mogadischu bekannte sich die Terrormiliz Al-Shabaab. Unter den mindestens 13 Opfern der somalischen Sicherheitskräfte ist auch ein hochrangiger Kommandeur.

Somalien Al-Shabaab-Kämpfer

Kämpfer der islamistischen Al-Shabaab-Miliz in Somalia (Archivbild)

Die Bombe traf einen Transport, der zu regionalen Geheimdiensteinheiten des somalischen Bundesstaates Galmudug gehörte, sagte ein ranghoher Militärvertreter. Der Konvoi sei in der Nähe der Stadt Dhusamareeb unterwegs gewesen, etwa 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Mogadischu.

Die Stadt war in der vergangenen Woche Schauplatz von Gesprächen zwischen den führenden Politikern des Landes. Eigentlich sollte am Montag in dem Krisenland gewählt werden. Der Urnengang wurde aber verschoben, ein neuer Wahltermin steht noch nicht fest. 

Lage in Somalia ist angespannt

Die Terrormiliz Al-Shabaab bekannte sich über ihren Sender Andalus zu dem Anschlag. Die Gruppe hat ihre Angriffe im Bundesstaat Galmudug zuletzt intensiviert. Vergangene Woche wurden bei einem Feuergefecht mit dem somalischen Militär zahlreiche Al-Shabaab-Kämpfer getötet. Bei dem Bombenanschlag jetzt könnte es sich um einen Vergeltungsakt handeln.

Somalia Mogadischu Sicherheitskräfte

Somalische Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Mogadischu (Archivbild)

Die Lage in Somalia ist derzeit angespannt: Im Kampf um die Kontrolle des Landes verübt die sunnitische Terrormiliz Al-Shabaab immer wieder Anschläge. Eine Truppe der Afrikanischen Union (AU) und die USA unterstützen die somalische Regierung im Kampf gegen Al-Shabaab.

nob/haz (dpa, afp)