Boeing 777 in Moskau notgelandet | Aktuell Welt | DW | 26.02.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Luftfahrt

Boeing 777 in Moskau notgelandet

Schon wieder eine Boeing, wieder das Modell 777 - und wieder das Triebwerk. Aber diesmal waren keine Motoren von Pratt & Whitney verbaut.

Eine Boeing 777 der Rossija Airlines - hier als Passagiermaschine - auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo (Archiv)

Eine Boeing 777 der Rossija Airlines - hier als Passagiermaschine - auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo (Archiv)

Auf ihrem Weg von Hongkong nach Madrid habe die Frachtmaschine Triebwerksprobleme gemeldet und sei außerplanmäßig auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo gelandet, gab die Fluggesellschaft Rossija bekannt. "Während des Frachtfluges Nummer 4520 wurde ein fehlerhafter Betrieb des Triebwerkskontrollsensors festgestellt." Daraufhin habe sich die Besatzung zu der Notlandung entschlossen. Der Flug solle schon bald fortgesetzt werden.

Die Website FlightRadar24 listet das Flugzeug als 15 Jahre alte 777-300ER, die somit Triebwerke von General Electric hat. Erst am Samstag war eine 777-200-Passagiermaschine von United Airlines nach dem Brand eines Triebwerks in den USA notgelandet. Zuvor waren Triebwerksteile auf ein Wohngebiet nahe der Stadt Denver gestürzt.

Teile eines Flugzeugtriebwerks stürzten am vergangenen Samstag auf einen Vorgarten nahe Denver

Teile eines Flugzeugtriebwerks stürzten am vergangenen Samstag auf einen Vorgarten nahe Denver

Boeing rief daraufhin seine Kunden auf, 128 Maschinen des Typs mit dem Triebwerk PW4000 des Herstellers Pratt & Whitney vorerst am Boden zu lassen.

128 Flieger fliegen nicht

Ebenfalls am Samstag hatte eine Boeing 747-400 bei einem Cargo-Flug kurz nach dem Start in Maastricht Metallteile verloren. Auch hier war das Triebwerk von Pratt & Whitney verbaut.

Die US-Flugbehörde FAA hatte deshalb die Inspektion aller 777-200-Flugzeuge mit Pratt & Whitney-Triebwerken angeordnet. Nach ersten Erkenntnissen war der Zwischenfall beim United-Flug 328 auf Materialermüdung zurückzuführen.

rb/gri (AFP, dpa, rtr)

Die Redaktion empfiehlt