Blutbad bei Geburtstagsfeier in Colorado | Aktuell Amerika | DW | 10.05.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

USA

Blutbad bei Geburtstagsfeier in Colorado

In der US-Stadt Colorado Springs am Rande der Rocky Mountains hat sich eine folgenschwere Tragödie ereignet: Ein bewaffneter Mann eröffnete dort das Feuer auf Gäste einer Party.

Am Tatort in einem Wohnmobil-Park fand die Polizei sechs Leichen und einen schwer verletzten Mann, der später im Krankenhaus verstarb, wie die Behörden von Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado mitteilten. Unter den Toten sei auch der mutmaßliche Schütze, heißt es. Er sei der Freund einer der Getöteten gewesen und habe sich nach dem Blutbad selbst erschossen. Ermittlungen zum Motiv laufen.

Bei den Opfern handelt es sich um Gäste eine Geburtstagsfeier. Die bei der Party anwesenden Kinder blieben unverletzt und kamen in die Obhut von Verwandten.

USA Schießerei in Geburtstag in Colorado Springs

Abgesperrter Tatort: Wohnmobil-Park "Canterbury Manufactured Home Community"

"Eine Seuche"

In den Vereinigten Staaten sind Schusswaffen weit verbreitet, immer wieder kommt es zu tödlichen Schießereien. Erst Mitte April hatte der Angriff auf ein Paket-Verteilerzentrum in Indianapolis mit acht Toten für Entsetzen gesorgt.

US-Präsident Joe Biden erklärte danach: "Waffengewalt ist eine Seuche in Amerika." Zugleich forderte er den Kongress erneut auf, das Waffenrecht zu verschärfen. Die oppositionellen Republikaner und die mächtige Waffenlobby haben erbitterten Widerstand gegen Bidens Pläne angekündigt. 

wa/AR (dpa, afp, ap)

Die Redaktion empfiehlt