Bestes Sushi – cool, köstlich und ganz leicht selbstgemacht | Kochen mit Martina & Moritz | DW | 04.08.2018
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Kochen mit Martina & Moritz

Bestes Sushi – cool, köstlich und ganz leicht selbstgemacht

Sushi Grundrezepte

So bereitet man ganz einfach die klassischen Nigiri-Sushi und Ura-Maki Sushi zu. 

 

Zutaten für vier bis sechs Personen: 

1-2 Portionen Sushi-Reis 
2 TL Wasabi (japanischer Meerrettich) 
6-8 Nori Blätter (aus getrockneten Meeresalgen) 
Shisoblätter (auch grüne Perilla genannt, eine Nesselart mit besonderem Aroma, ab und zu in guten Asia-Läden oder bei Kräutergärtnern zu bekommen) 
Gari Shoga (eingelegter Ingwer, siehe Rezept) 

Insgesamt ca. 600 bis 700 g absolut frischen rohen Fisch, z.B: 
Lachs 
Thunfisch (Rücken = Maguro, Bauch – Chu-Toro, O-Toro) 
Weißer Heilbutt 
Seezunge 
Flunder 
Seebarsch 
Goldbrasse 
Kingfish 
Gelbschwanzmakrele (Seriola, Hamachi) 
Cobia 
Jakobsmuschel 
Forelle 
Lachsforelle 
Saibling 
Flussbarsch 

Weiterhin: 
½ Salatgurke 
1 reife Avocado 
2 – 3 Frühlingszwiebeln 
Schnittlauch 

Zubereitung: 

Nigiri-Sushi, die klassischen: 

Dafür walnussgroße Bällchen vom Sushireis in der angefeuchteten Handfläche länglich formen. Mit etwas Wasabi bestreichen, die exakt zugeschnittenen Fischscheibchen darauf betten. Die fertigen Sushis nebeneinander auf einer gekühlten Metall- oder Porzellanplatte, einem Lackteller oder einem Holzbrett hübsch und harmonisch anrichten. 

 

Maki-Sushi: 

Sie werden mithilfe einer kleinen Bambusmatte gerollt. Zuerst ein Nori Blatt auflegen, darauf eine dünne (ca. ½ cm) Schicht Sushi-Reis betten, an einer Längsseite einen zweizentimeterbreiten Streifen frei lassen, damit die Rolle dort nachher schließt. 

Jeweils eine Füllung in die Mitte vom Reis setzen, nach Gusto: Avocadostreifen, Gurkenstreifen, Thunfisch- oder Lachsstreifen oder marinierte Shiitakepilze (siehe Rezept). Fest aufwickeln, sodass nichts raus fällt und eine schöne Rolle entsteht. Die Rolle einmal in der Mitte durchschneiden, beide Hälften aneinanderlegen und miteinander in drei Stücke schneiden. Mit der Schnittfläche nach oben servieren. 

 

Ura-Maki-Sushi: Das Gleiche funktioniert auch inside-out! 

Dafür legt man auf die eine Hälfte der Bambusmatte ein entsprechend zugeschnittenes Stück Klarsichtfolie oder Backpapier. Darauf ein halbes Nori Blatt legen und komplett mit einer Reisschicht bedecken. Die andere Hälfte der Bambusmatte darüberlegen und das Ganze umwenden, sodass jetzt der Reis auf der Bambusmatte liegt. Wer mag, kann es auch andersherum machen und zuerst den Reis auf der Matte oder Folie verteilen, dann das Nori Blatt darüberlegen. 

Und schließlich auf das Nori Blatt die Füllung, die nach Gusto variiert werden kann, betten z.B.: Avocado, Thunfisch, Lachs, Gurke und/oder fein geschnittene Shisoblätter oder Schnittlauch. 

Mit Wasabi bestreichen. Aufwickeln, die Bambusmatte und Folie entfernen – jetzt ist die Reisschicht außen. Wer mag, dreht die Rolle ein oder bestreut sie mit gerösteten Sesamsamen – das sieht hübsch aus und gibt einen nussigen Geschmack.

 

Sushi-Reis: 

Ein kleinkörniger Rundkornreis, den man im Asienladen kauft. Ein guter Ersatz ist der spanische Bomba oder der italienische Rosa Marchetti. Auch in einem türkischen Fachgeschäft kann man oft geeigneten Rundkornreis finden. 

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer