Berlinale Talents: Kino als Widerstand | Kultur.21 - Das Kulturmagazin | DW | 08.03.2019
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Kultur.21

Berlinale Talents: Kino als Widerstand

Kann Kino die Welt verändern? Fünf Filmemacher sagen ja. Sie thematisieren Traumata in Mosambik, das zerrüttete Verhältnis zur Natur in Brasilien, sie kämpfen gegen Rassismus in den USA und Kinderarmut im Libanon. Widerstand - ein Kultur.21 Spezial.

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Inadelso Cossa (Regisseur, Mosambik) "Ich glaube daran, dass Bilder Menschen ändern können." Mit seinen poetischen Filmen versucht Inadelso Cossa die Wunden und Traumata in seiner afrikanischen Heimat Mosambik zu heilen. Mehr als ein Jahrzehnt wütete dort ein Bürgerkrieg.

 

Alois Di Leo (Regisseur, Produzent Peru / Brasilien) Wie schwer ist es, sich dem Tod zu stellen? In seinem preisgekrönten Animationsfilm "Way of Giants" erzählt der Peruaner Alois di Leo von einem indigenen Mädchen im brasilianischen Urwald - und wie es lernt, den Kreislauf der Natur zu akzeptieren.

 

Sabaah Folayan (Regisseurin, USA) 2014: Ein unbewaffneter, afroamerikanischer Junge wird von einem Polizisten in Ferguson erschossen. Danach eskaliert die Situation in der US-Stadt. Filmemacherin Sabaah Folayan dreht hier ihre aufreibende Doku "Whose Streets?".

 

Christopher Aoun (Kameramann, Libanon) Konstantin Bock (Cutter, Deutschland) Der Oscar-nominierte Film "Capernaum" setzt die Kinderarmut in den Slums von Beirut bedrückend ins Licht. Kameramann Christopher Aoun schuf die Bilder, Cutter Konstantin Bock den Rhythmus des aufwühlenden Werks.