Bayer/Monsanto | DokFilm | DW | 11.09.2019
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DokFilm

Bayer/Monsanto

Ein Jahr nach der Übernahme von Monsanto hat das Negativimage des Konzerns voll auf Bayer abgefärbt. Denn die Leverkusener sind auch für die juristischen Altlasten des US-Saatgutriesen verantwortlich. In Amerika laufen inzwischen tausende von Klagen.

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Schon lange stand das von Monsanto weltweit verkaufte Roundup, ein glyphosathaltiges Unkrautvernichtungsmittel, im Verdacht, Krebs zu verursachen, Gerade erst hat ein Gericht in Kalifornien einem Ehepaar mehr als zwei Milliarden Dollar Schadensersatz zugesprochen. Der Kurs der Bayer Aktie hat sich im letzten Jahr halbiert, und auch im Unternehmen selbst machen sich die Folgen bemerkbar: Rund 12.000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten Jahren weltweit gestrichen werden, ein erheblicher Teil davon in Deutschland. Der Vorstand um den Fusions-Motor, CEO Werner Baumann, gerät immer stärker unter Druck, zuletzt verweigerten die Aktionäre der Führungsriege sogar die Entlastung. Der Film zeichnet die Folgen der Fusion nach und folgt neuen Spuren möglicher von Glyphosat ausgehender Gesundheitsgefahren. Wie hat Monsanto in der Vergangenheit versucht, Politiker, Wissenschaftler und die öffentliche Meinung zu beeinflussen? Haben die Amerikaner tatsächlich intern bekannte Gefahren öffentlich bestritten und herunter gespielt? Und distanziert sich Bayer wirklich von solchen Praktiken?