Barack Obamas milliardenschweres Infrastrukturprogramm | Fokus Amerika | DW | 07.09.2010
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Fokus Amerika

Barack Obamas milliardenschweres Infrastrukturprogramm

Am Montag war Labor-Day in den USA und Barack Obama versprach, kräftig zu arbeiten. In Milwaukee kündigte der US-Präsident ein 50 Milliarden Dollar teures Infrastrukturprogramm an, um die flaue Konjunktur anzukurbeln.

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Mehr als 240.000 Kilometer Straßen, 6.400 Kilometer Schienennetz und 240 Kilometer Rollbahnen an Flughäfen sollen mit diesem Geld erneuert und ausgebaut werden. Einschätzungen von Josef Braml, USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin.

Einreisegebühr in die die USA stößt auf Kritik

Wer in Zukunft in die USA fliegt, muss Eintritt zahlen: denn ab diesem Mittwoch tritt die 14 Dollar teure Einreisegebühr in Kraft. Alle Urlauber, auch Kinder, die sich maximal 90 Tage im Land aufhalten oder aber auch nur umsteigen wollen, werden dann zur Kasse gebeten. Die 600 Millionen Euro, die die Vereinigten Staaten damit künftig einnehmen, sollen in die Förderung des Tourismus fließen. In Europa hat man für die neue Regelung jedoch wenig Verständnis.

Hohe Auszeichnung für US-Wissenschaftlerin Colwell

"Rita Colwell hat durch ihre bahnbrechende Forschung über durch Wasser übertragene Infektionen entscheidend zur Gesundheit und zum Leben von Millionen Menschen beigetragen" - so heißt es in der Begründung der Jury, die die US-Wissenschaftlerin mit dem Stockholmer Wasserpreis auszeichnet. Am Donnerstag, dem Weltwassertag, überreicht der schwedische König Carl Gustav der Bakteriologin die mit 110.000 Euro dotierte Auszeichnung - für ihre Untersuchungen zur Vorbeugung von Cholera. Doch wer glaubt, das sich die 76-jährige danach ins Privatleben zurückzieht, irrt sich.

Redaktion: Oliver Pieper

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