Autofahrer rast in China in Menschenmenge | Aktuell Asien | DW | 13.09.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Terrorangriff

Autofahrer rast in China in Menschenmenge

Elf Menschen hat ein Mann mit seiner Attacke getötet als er auf einen belebten Platz rast. Der Mann, der mehrfach vorbestraft ist, soll Dolche und Schaufeln dabei gehabt haben, um die Menschen angreifen zu können.

Mann wird festgenommen (Foto: picture-alliance)

Der Mann wurde direkt festgenommen

Wie die Behörden mitteilten, wurden 44 weitere Menschen bei dem Angriff in der Stadt Hengdong in der zentralchinesischen Provinz Hunan verletzt. Die Polizei nahm den Fahrer, einen Mann im Alter von 54 Jahren, nach eigenen Angaben fest.

Drogen, Diebstahl, Körperverletzung

Der Mann habe "Schaufeln und Dolche" bei sich gehabt, um Menschen in der Menge zu attackieren, erklärte die Polizei. Der Angreifer, der in Hengdong wohnen soll, sei wegen Drogendelikten, Diebstahl und vorsätzlicher Körperverletzung vorbestraft. Er sei ein "rachsüchtiger Wiederholungstäter". Nähere Angaben zum möglichen Motiv des Mannes machte die Polizei nicht.

Ein Mensch liegt auf einer Trage im Krankenhaus (Foto: Getty Images)

44 Menschen wurden bei der Attacke verletzt

Auf Bildern, die im Internet kursierten, war ein roter SUV-Wagen mit einer zerbeulten Stoßstange zu sehen. Die Videos wurden von den Zensurbehörden aber schnell wieder entfernt.

Gewaltverbrechen haben in den vergangenen Jahrzehnten in China zugenommen, parallel zum wirtschaftlichen Aufschwung, welcher die Kluft zwischen arm und reich vergrößert hat.

jmw/hf (afp, dpa)

Die Redaktion empfiehlt