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Australien nimmt erste Klima-Migranten aus Tuvalu auf

11. Dezember 2025

Australien bietet vom Klimawandel gefährdeten Bewohnern des Inselstaates eine neue Bleibe. Denn ein steigender Meeresspiegel könnte Tuvalu zum Verhängnis werden.

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Tuvalu | Funafuti-Atoll
Mitten im Südpazifik: Tuvalus Hauptatoll FunafutiBild: Ashley Cooper/Global Warming Images/picture alliance

Angesichts des drohenden Untergangs ihrer Heimat durch einen steigenden Meeresspiegel sind die ersten Klima-Migranten aus dem pazifischen Inselstaat Tuvalu in Australien eingetroffen. Das bestätigten Vertreter der Regierung in Canberra. Die Einreise der Migranten erfolgte im Rahmen eines vor zwei Jahren geschlossenen Abkommens zwischen beiden Ländern.

Tuvalu gilt als einer der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Staaten der Welt. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern könnten Funafuti und andere Atolle innerhalb der kommenden 80 Jahre unbewohnbar werden.

Viele der rund 11.000 Einwohner Tuvalus hatten sich für ein Klima-Visum in Australien beworben. Um eine größere Abwanderung von Fachkräften zu verhindern, wurde die Zahl der Visa allerdings auf 280 pro Jahr begrenzt. Unter den ersten ausgewählten Migranten befinden sich ein angehender Pastor, eine Zahnärztin und eine Gabelstaplerfahrerin, wie es hieß.

"Mobilität in Würde"

Das Visum biete "Mobilität in Würde", indem es den Menschen aus Tuvalu die Möglichkeit gebe, in Australien zu leben, zu studieren und zu arbeiten, während die Auswirkungen des Klimas schlimmer würden, erklärte die australische Außenministerin Penny Wong. Die Migranten sollten dabei unterstützt werden, sich in Melbourne, Adelaide und im Bundesstaat Queensland niederzulassen.

wa/jj (rtr, dfat.gov.au)

Tuvalu: Warum viele Bewohner auswandern wollen

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