Auslands-Ticker: Ukraine-Wahl geht in die zweite Runde | Aktuell Welt | DW | 31.03.2019
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Ukraine-Wahl geht in die zweite Runde

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Komiker Selenski führt bei Präsidentenwahl, Spanier demonstrieren gegen Landflucht, Papst bereist Marokko und in Hongkong wächst die Angst vor Abschiebungen.

Der Politik-Neuling Waldimir Selenskj hat laut Nachwahlbefragungen den ersten Wahlgang der ukrainischen Präsidentenwahl gewonnen. In der Stichwahl am Ostersonntag muss er gegen Amtsinhaber Petro Poroschenko antreten. Die Auszählung der Stimmen läuft noch.

 

Spaniens Landbevölkerung fordert mehr Hilfe vom Staat

Unter dem Motto "Der Aufstand des leeren Spaniens" haben sich in Madrid bis zu 100.000 Menschen versammelt. Sie riefen die Regierung dazu auf, Dörfer und Städte gleich zu behandeln. Die Regierung will der weit verbreiteten Landflucht unter anderem mit einer verbesserten Internetanbindung entgegenwirken. 

 

Papst appelliert an die katholische Minderheit in Marokko

Am zweiten Tag seines Marokko-Aufenthalts besuchte Papst Franziskus unter anderem eine Einrichtung der katholischen Hilfsorganisation Caritas in der Hauptstadt Rabat. Mit Blick auf die Situation der 30.000 bis 35.000 Katholiken in dem muslimisch geprägten Land warnte der Pontifex vor Missionierungsversuchen. Stattdessen müssten größere Anstrengungen im Dialog von Christen und Muslimen unternommen werden. 

 

Protest gegen neues Auslieferungsgesetz in Hongkong

In Hongkong sind tausende Menschen gegen eine geplante Gesetzesreform auf die Straße gegangen. Nach dem Plan der Regierung sollen künftig auch Abschiebungen von Flüchtlingen nach China und Taiwan möglich sein. Menschenrechtsaktivisten zeigen sich besorgt. 

 

Kommunalwahl in der Türkei wird von Gewalt überschattet

Im Wahlkampf hatte Staatspräsident Erdogan Oppositionspolitiker als Feinde der Türkei und des Islam bezeichnet. Im ostanatolischen Malatya mussten nun zwei Mitglieder der kleinen Oppositionspartei Saadet ihr politisches Engagement am Wahltag mit dem Leben bezahlen.  

 

Washington kürzt Hilfsgelder für einige Länder Mittelamerikas

Die US-Regierung hat El Salvador, Honduras und Guatemala Zahlungen in Höhe von mehr als 500 Millionen Dollar gestrichen. Nach Meinung von Präsident Donald Trump unternehmen diese drei Staaten zu wenig gegen Migranten, die versuchten, in die USA zu gelangen.  

 

Grenzübergänge zum Gazastreifen wieder offen 

Ungeachtet des Protesttages der Palästinenser - mit vier Toten und rund 300 Verletzten - hat Israel die Übergänge Erez und Kerem Schalom wieder geöffnet. Die Maßnahme lässt auf eine Deeskalation des jüngsten Konflikts im Gazastreifen hoffen. Immerhin. 

 

Eine Präsidentin wider das System

Bürgerrechtlerin, Umweltaktivistin, Anti-Korruptions-Aktivistin, liberale Anwältin: Mit vielen Attributen war Zuzana Caputova bisher beschrieben worden, nur als Politikerin noch nicht. Das ändert sich gerade: Mit fast 60 Prozent ist sie in der Stichwahl zur Präsidentin der Slowakei gewählt worden. Ihre Wahl sei ein "Signal der Veränderung", sagte sie.

 

Präsident als Heilsbringer verzweifelt gesucht

In der Ukraine wird gerade wählt. Und alles ist offen. Im Mai 2014 war der zum Politiker aufgestiegene Geschäftsmann Petro Poroschenko bereits im ersten Wahlgang gewählt worden. Auch diesmal steigt ein Außenseiter ähnlich rasant auf. Womöglich wird Poroschenko von einem Komiker abgelöst. Aber sicher ist das nicht.

 

Kommunalwahl in der Türkei

In der Türkei finden an diesem Sonntag Kommunalwahlen statt. Nach einem polarisierenden Wahlkampf sind die Türken aufgerufen, neue Bürgermeister, Stadträte und Bezirksvorsteher zu wählen. Die Wahl gilt als Stimmungstest für die islamisch-konservative Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan.

 

US-Richterin schützt die Arktis vor Trump

Dafür hätte er die Zustimmung des Kongresses gebraucht: Mit einem Dekret wollte Donald Trump die von Barack Obama ausgerufenen Schutzgebiete in der Arktis zurücknehmen. Da wirtschaftliche Interessen beim derzeitigen US-Präsidenten über allem stehen, sollte die Industrie ungehinderten Zugang zu den Bodenschätzen bekommen. Doch eine Bundesrichterin pfiff ihn zurück. Merke: Ausweiten lassen sich Schutzgebiete leichter als wieder einkassieren.

 

"Earth Hour" - Licht aus für den Klimaschutz

Am Anfang war Australien: Zum 13. Mal wurde die "Earth Hour" gefeiert, mit Bedacht und in Dunkelheit. Als unser aller Mahnung wurde weltweit jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. Das war mal mehr, mal weniger deutlich zu sehen, doch bei den berühmtesten Wahrzeichen auf dem Globus allemal, wie unsere Bildergalerie zeigt.

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