Auslands-Ticker: Kommt der nächste Shutdown? | Aktuell Welt | DW | 10.02.2019
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Kommt der nächste Shutdown?

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Laut US-Regierungsvertreter Mulvaney stocken die Haushaltsverhandlungen erneut, Al-Sisi wird AU-Vorsitzender und Paris verklagt Airbnb.

Das Ringen um den neuen US-Haushalt geht weiter. Zurzeit sind die Verhandlungen offenbar festgefahren. Donald Trumps Stabschef Mick Mulvaney sagte, er könne deshalb einen neuen Shutdown nicht ausschließen, bei dem die Regierung ihre Mitarbeiter nicht mehr bezahlen kann. Gestritten wird weiter um das Lieblingsprojekt des US-Präsidenten: den Bau einer Mauer zu Mexiko.

 

Ein neuer Vorsitzender für die AU

Die Länder der Afrikanischen Union (AU) tagen in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba. Während der Konferenz übernahm Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi den AU-Vorsitz von Ruandas Staatschef Paul Kagame. Al-Sisis Agenda ist ambitioniert: Frieden auf dem Kontinent und eine innerafrikanische Freihandelszone.

 

Tödlicher Alkohol in Indien

Fast 100 Menschen sind im Norden Indiens gestorben, nachdem sie offenbar mit Methanol gepanschten Schnaps konsumiert hatten. Die Zahl der Opfer könnte noch weiter steigen. Die Polizei nahm rund 200 Verdächtige in Verbindung mit dem Vorfall fest, darunter zahlreiche Schwarzhändler.

 

Paris fordert Rekordstrafe von Airbnb

"Es reicht", schreibt die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo auf Twitter. Es müsse Schluss sein mit illegalen Touristenunterkünften in der französischen Hauptstadt. Hidalgo zieht gegen Airbnb vor Gericht. Das Unternehmen riskiere eine Rekordstrafe von 12,5 Millionen Euro, so die Bürgermeisterin.

 

Algeriens kranker Staatschef will fünfte Amtszeit

Die algerische Regierungspartei FLN schickt den 81-jährigen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika trotz schwerer gesundheitlicher Gebrechen ins Rennen um eine fünfte Amtszeit. Der Staatschef hat sich seit einem Schlaganfall 2013 weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
 

Hunderttausende demonstrieren gegen Katalonien-Politik

In Madrid forderten Demonstranten den Rücktritt von Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez und Neuwahlen. Seit der Übernahme der Macht im vergangenen Jahr habe die Regierung in Madrid zu viele Zugeständnisse an die Separatisten in Katalonien gemacht. Die nationale Einheit sei nicht verhandelbar.

 

Theresa May braucht mehr Zeit

Der Brexit-Deal der britischen Premierministerin ist Mitte Januar im Unterhaus gescheitert. Vor der nächsten Abstimmung fordert May erneut mehr Zeit ein, um mit der EU zu verhandeln. Die Opposition wirft ihr vor, einfach nur Zeit schinden zu wollen.

 

Warren will Trump herausfordern

Präsident Donald Trump verspottet sie als "Pocahontas", weil sie sich früher als amerikanische Ureinwohnerin ausgegeben hat. Die 69-jährige Senatorin Elizabeth Warren hat sich offiziell um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten beworben.

 

Russland hat offenbar mehr Marschflugkörper als gedacht

Vor gut einer Woche haben die USA den INF-Abrüstungsvertrag mit Russland aufgekündigt. Grund waren die Marschflugkörper vom Typ SSC-8, mit denen Moskau nach Ansicht Washingtons gegen das Abkommen verstieß. Einem Bericht der "FAS" zufolge haben die Russen mindestens 64 Stück davon und damit mehr als bisher bekannt.

 

Zehntausende Serben protestieren gegen Vucic

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic will die Forderungen seines Volkes nicht erfüllen, auch wenn sie von fünf der sieben Millionen Einwohner erhoben würden. Damit wollen sich Zehntausende im Land nicht abfinden und sind erneut in vielen Städten auf die Straße gegangen.

 

Prinz Philip fährt kein Auto mehr

Dass er im Januar an einem Autounfall mit zwei Verletzten beteiligt war, hat den Ehemann der britischen Queen schwer getroffen. Jetzt ist er mit 97 Jahren zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit ist, den Führerschein abzugeben und sich künftig nur noch chauffieren zu lassen.

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