Atomkraft - viele verdienen daran, viele protestieren dagegen | Fokus Europa | DW | 06.08.2008
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Fokus Europa

Atomkraft - viele verdienen daran, viele protestieren dagegen

Was die Europäer allgemein über das Thema Atomkraft denken, und welche Entwicklungen sich gerade in Sachen Atomenergie in Finnland und Frankreich abspielen - die Themen und mehr in Fokus Europa - Das Magazin

Fass mit radioaktivem Zeichen (2. Oktober 2004/AP)

Die europäische Atomdiskussion besteht seit den 70er Jahren

Eigentlich sollte es nur ein militärisches Projekt sein: Die Atombombe. General de Gaulle wollte in den 50er Jahren mit der Atombombe lediglich verhindern, dass Frankreich jemals wieder von deutschen Truppen überrollt werden könnte. Doch in den 70ern kam es dann anders: Kernkraft wurde zivil genutzt, die ersten Atommeiler gingen ans Netz. Keineswegs eine unumstrittene Entscheidung - es gab massive Proteste in der Bevölkerung. Heute ist Frankreich mit 58 Atomreaktoren eine der wichtigsten Atommächte weltweit. Und die Franzosen – sind die alle d’accord? Suzanne Krause hat in Frankreich nach Antworten gesucht.

Weitere Themen der Sendung am 07.08.2008 um 04:15 UTC:

Was halten die Europäer generell von der Atomkraft? Rebekka Harms hat die europäische Atomdiskussion seit den 70er Jahren mitverfolgt - und nicht nur das: sie hat selbst immer wieder dagegen protestiert. Heute ist sie Vizepräsidentin der grünen Fraktion im Europäischen Parlament. Am Donnerstag ist sie im Gespräch bei Fokus Europa -Das Magazin "Umwelt und Verbraucher" - über Atom-Pläne, Atom-Gegner und Atom-Endlager.

Flamanville in Frankreich und Olkilúoto in Finnland – das sind die zwei Großbaustellen in Europa, wo gerade neue Atomkraftwerke entstehen. Olkiluoto liegt etwa drei Autostunden nord-westlich von Helsinki an der Westküste Finnlands. Eigentlich sollten dort die Baumaschinen schon langsam wieder abziehen, denn der neue Reaktor sollte in ein paar Monaten fertig sein und ans Netz gehen. Doch der Bau verlief bis jetzt nicht ganz so einfach, wie Stefan Tschirpke berichtet.

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