Archäologen entdecken antike Totenstadt in Ägypten | DW Reise | DW | 26.02.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Reise

Archäologen entdecken antike Totenstadt in Ägypten

Die Pyramiden von Gizeh oder das Tal der Könige sind weltberühmt. Nun haben Archäologen eine 2500 Jahre alte Totenstadt am Nil ausgegraben. Gute Nachrichten - auch um den Tourismus anzukurbeln.

Tausende Jahre waren die antiken Schätze der Totenstadt unter dem Wüstensand Ägyptens verborgen. Die nahe dem Ort Minja gefundene, über 2500 Jahre alte Nekropole enthalte mindestens 40 Särge aus Kalkstein, etwa 1000 gut erhaltene Figuren und eine Goldmaske, so Antikenminister Chaled al-Enani. Zudem seien Keramik, Schmuck und andere antike Gegenstände gefunden worden.

Ägypten | Antike Grabstätte in Minya entdeckt (picture-alliance/dpa/S. Abdallah)

Zu den Funden gehört dieser Sarkophag

In den vergangenen Monaten hatte das Antikenministerium eine Reihe von Entdeckungen aus der Hochkultur der Alten Ägypter präsentiert. Das Land will damit auch Touristen anlocken, die es wegen der Wirtschaftskrise dringend als Einnahmequelle für Devisen braucht.

Ägypten hat mit der Pharaonenstadt Luxor, den Pyramiden in Gizeh bei Kairo und weiteren Orten am Nil zahlreiche wertvolle Kulturstätten zu bieten.

Deutsche Welle Fotoaktion Welterbe Gewinnspiel (privat)

Touristenmagnet: die Pyramiden von Gizeh

Nahe dem einzigen noch erhaltenen Weltwunder der Antike, den Pyramiden von Gizeh, soll Ende des Jahres das neue Ägyptische Museum eröffnen, das das Ausstellungshaus im Stadtzentrum Kairos ablösen soll.

fm/ks (dpa)

Die Redaktion empfiehlt