Angreifer sticht in Würzburg Passanten nieder | Aktuell Deutschland | DW | 25.06.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Deutschland

Angreifer sticht in Würzburg Passanten nieder

In der Innenstadt von Würzburg hat ein Mann mehrere Passanten mit einem Messer angegriffen. Die Polizei spricht von drei Toten und mehreren Verletzten. Der mutmaßliche 24-jährige Täter stammt aus Somalia.

Schwer bewaffnete Polizisten

Schwer bewaffnete Polizisten sichern die Würzburger Innenstadt

Ein Mann hat in Würzburg scheinbar wahllos Passanten attackiert und mehrere Menschen getötet beziehungsweise verletzt. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 24 Jahre alten Mann aus Somalia. Er habe in Würzburg gelebt, sagte ein Sprecher weiter. Die Polizei bestätigte im Kurznachrichtendienst Twitter drei Todesopfer.

Dem Vernehmen nach wurde der Angreifer durch einen Schuss ins Bein gestoppt. Laut Medienberichten war ein Streit zwischen dem mutmaßlichen Täter und einer Frau Auslöser des Angriffs. Sie sei unter den fünf Verletzten, hieß es weiter. 

Angreifer war in psychiatrischer Behandlung 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann traf inzwischen in der unterfränkischen Großstadt ein, die mit ihren 130.000 Einwohnern zwischen München und Frankfurt am Main liegt. Er bestätigte Berichte, nach denen der mutmaßliche Täter, der festgenommen wurde, in psychiatrischer Behandlung war. Die Innenstadt von Würzburg wurde weiträumig abgeriegelt.

Messerattacke in Würzburger Innenstadt

Rettungswagen in der Nähe des Tatortes

"Wir haben keinerlei Hinweise auf weitere Täter", sagte ein Polizeisprecher. Zugleich rief die Polizei zur Zurückhaltung in den sozialen Netzwerken auf. Via Twitter appellierte sie an die Bevölkerung:

In den sozialen Medien gab es bereits kurz nach der Tat erste Videos zu sehen, die angeblich das Geschehen in Würzburg zeigten. 

Ministerpräsident Markus Söder sprach von einer entsetzlichen und schockierenden Nachricht. "Wir trauern mit den Opfern und ihren Familien", schrieb der bayerische Regierungschef auf Twitter. Und weiter: 

 se/uh (dpa, afp, rtr, kna)