Anderson schmeißt Federer raus | Sport | DW | 11.07.2018
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Wimbledon, Viertelfinale

Anderson schmeißt Federer raus

Top-Favorit Roger Federer scheitert überraschend im Viertelfinale von Wimbledon am Südafrikaner Kevin Anderson. Rafael Nadal zieht nach epischem Kampf ins Halbfinale ein. Nächster Gegner ist Novak Djokovic.

Roger Federer ist auf dem Weg zu seinem neunten Titel beim Grand-Slam-Höhepunkt in London bereits im Viertelfinale gescheitert. Der Titelverteidiger unterlag in einem mehr als vierstündigen Krimi gegen den Südafrikaner Kevin Anderson 6:2, 7:6 (7:5), 5:7, 4:6, 11:13 - und verabschiedete sich damit so früh aus dem Turnier wie seit seinem sensationellen Zweitrunden-Aus im Jahr 2013 gegen den Ukrainer Sergej Stachowski nicht mehr.

Federer vergibt Matchball

Federer hatte gegen den vor allem durch sein starkes Service gefährlichen Anderson zunächst noch auf Kurs gelegen. Nachdem er mit seinen Satzgewinnen 33 und 34 in Serie die eigene Wimbledon-Bestmarke aus den Jahren 2005 und 2006 eingestellt hatte und sogar einen Matchball hatte, musste der achtmalige Champion erstmals wieder einen Durchgang abgeben.

Danach kippte das Match endgültig. Am Ende eines packenden Duells über 4:14 Stunden beendete Anderson, der 28 Asse schlug, das Match. Am Freitag trifft der 32-Jährige auf John Isner aus den USA, der den Kroaten Milos Raonic 6:7 (5:7), 7:6 (9:7), 6:4, 6:3 schlagen konnte. 

Nadal verhindert knapp das Aus 

Rafael Nadal sein Viertelfinal-Aus in Wimbledon gerade noch abgewendet. Der spanische Tennisprofi setzte sich  gegen den Argentinier Juan Martin del Potro in fünf Sätzen mit 7:5, 6:7 (7:9), 4:6, 6:4, 6:4 durch und zog erstmals seit 2011 ins Halbfinale des Rasenturniers ein. Der Weltranglisten-Erste Nadal trifft nun am Freitag auf den Serben Novak Djokovic.

Djokovic schlägt Nishikori

Djokovic, derzeit nur die Nummer 21 der Weltrangliste, gewann gegen den Japaner Kei Nishikori 6:3, 3:6, 6:2, 6:2 und erreichte erstmals seit drei Jahren die Vorschlussrunde in London. Damals hatte er seinen dritten Sieg bei dem Rasen-Klassiker gefeiert.  

Der 31-Jährige, nach anhaltender Formkrise derzeit auf dem Weg zurück zu alter Stärke, war zuletzt bei den US Open 2016 ins Halbfinale eines Major-Turniers eingezogen. 

jst/tk (dpa/sid)

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