Alltag Klimawandel: Leben mit Taifun und Dürre in Vietnam | Global Ideas | DW | 30.01.2018
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Klimawandel

Alltag Klimawandel: Leben mit Taifun und Dürre in Vietnam

Vietnam kommt wegen des Klimawandels kaum zur Ruhe. Immer wieder wird das Land von Stürmen, Fluten und Dürren heimgesucht. Die Menschen in den Dörfern versuchen, sich den Folgen, so gut es geht, anzupassen.

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Global Ideas: Vietnam - Wetterextreme

Projektgröße: Rund 60 Haushalte in den zentralvietnamesischen Provinzen Ha Tinh und Quang Binh werden unterstützt.
Projektziel: Stärkung der meist armen Dorfbevölkerung auf verschiedenen Ebenen. Hilfe zur Selbsthilfe zur Schaffung eigener Einkommen, Aufklärung über Ursache und Folgen des Klimawandels, Anleitung zur Aufforstung der Schutzwälder.
Projektförderung: 4 Millionen Euro im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI). Das Projekt läuft von 2014 bis 2018
Projektpartner: ist das Ministry for Natural Resources and Environment (MONRE). Durchgeführt wird das Projekt vom Institute of Strategy and Policy on Natural Resources and Environment (ISPONRE).

Nguyen Duc Quang hat sein ganzes Leben in Hoa Binh verbracht. Die Menschen in seinem Dorf sind seit jeher Reisbauern und Fischer. Der Zusammenhalt in Hao Binh ist schon immer sehr eng, alle helfen einander, wenn nötig. Wie überall in Vietnam machen Extremwetterereignisse den Zusammenhalt auch bitter nötig, denn schwere Stürme, Dürren und Überflutungen sind an der Tagesordnung. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) arbeitet mit den Behörden vor Ort zusammen, damit die Menschen weniger abhängig vom wasserintensiven Reisanbau oder dem Fischfang werden. Sie müssen andere Wege finden, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Auf der anderen Seite hilft gemeinsame Aufforstung, die Dörfer vor starken Winden zu schützen und den Wasserhaushalt zu regulieren. Wie das gehen kann, wird in zwei Modelldörfern erprobt.

Ein Film von Kerstin Schweizer

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