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Aldi Süd steigt in chinesischen Markt ein

2. März 2017

Der Discounter Aldi Süd umwirbt bald auch in der Volksrepublik China potenzielle Kunden. Zuerst läuft der Verkauf nur via Internet - in Zusammenarbeit mit dem chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba.

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Bild: picture-alliance/dpa

Ab dem 20. März würden ausgewählte Produkte auf der Internet-Handelsplattform Tmall Global angeboten, die zum chinesischen Onlineriesen Alibaba gehört, teilte Aldi Süd am Donnerstag in Mülheim an der Ruhr mit. Laut Aldi-Landesgeschäftsführer China Christoph Schwaiger sollen unter anderem Weine sowie Snack- und Frühstücksprodukte in der Volksrepublik angeboten werden. 

Es ist nach Firmenangaben das erste Mal, dass der Discounter ausschließlich via Internet in einen neuen Markt einsteigt. "Wir sind davon überzeugt, dass auch chinesische Kunden ein großes Interesse an der Qualität und den günstigen Preisen haben, die wir ihnen bieten können", erklärte Christoph Schwaiger.

Über australische Lieferanten

China wird laut Aldi Süd das zehnte Land sein, in dem der Discounter aktiv ist. Versorgt werden soll der dortige Markt "über bewährte australische Lieferanten" - in Australien gibt es mehrere hundert Läden von Aldi Süd.

Aldi Süd ist nicht der erste deutsche Einzelhändler, der seine Waren über Online-Marktplätze in China verkauft. Auch dm und Rossmann sind dort längst aktiv, ebenso wie Markenartikel-Hersteller wie Henkel oder Beiersdorf. Alibaba erreicht mit seinen E-Commerce-Plattformen nach eigenen Angaben rund 443 Millionen aktive Nutzer.

zdh/ul (dpa, afp)