Affentheater um Gibraltar - Zank zwischen Briten und Spaniern | Reporter | DW | 07.09.2013
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Affentheater um Gibraltar - Zank zwischen Briten und Spaniern

Der Streit zwischen Spanien und Großbritannien um Gibraltar verschärft sich. Nun ist auch Brüssel involviert: Wegen der Auseinandersetzung will die EU Beobachter in das britische Überseegebiet schicken. Das EU-Team solle so bald wie möglich überprüfen, ob bei den Kontrollen an der Grenze Gibraltars zu Spanien die EU-Bestimmungen eingehalten werden, so die EU.

Spanische Fischer hatten mit ihren Kuttern auf dem Meer gegen die Führung Gibraltars protestiert. Die Regierung des britischen Überseegebiets hatte Betonblöcke ins Meer gelassen und damit ein künstliches Riff erzeugt. Nach Angaben der Regierung war dies nötig, um die Fanggründe vor Gibraltar zu sichern. Die spanische Seite beklagt, ihr werde dadurch illegal der Zugang zu reichen Fischgründen verwehrt. Madrid reagierte mit verschärften Grenzkontrollen bei der Einreise aus Gibraltar und begründete dies unter anderem mit Angst vor Zigarettenschmuggel.

Der Felszipfel an der Südspitze der Iberischen Halbinsel ging im 18. Jahrhundert von Spanien an Großbritannien über, allerdings erkennt Madrid die britische Herrschaft nicht an.

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