Abdoulaye aus dem Senegal | Lernerporträts - Video | DW | 26.07.2018
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Porträts Internationale Deutscholympiade 2018

Abdoulaye aus dem Senegal

Durch Zufall kam er zur deutschen Sprache und musste sich dann rechtfertigen, weil er „die Sprache der Pferde“ lernte. Der Lehrer schätzt an Deutsch und den Deutschen die Genauigkeit und die höflichen Formeln.

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Abdoulaye aus dem Senegal

Name: Abdoulaye

Land: Senegal

Geburtsjahr: 1968

Beruf: Deutschlehrer am Gymnasium Galandou Diouf in Dakar

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Ihre Genauigkeit und die höflichen Formeln wie „bitte“ oder „Danke schön!“, „Schönen Tag“.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich Lehrer werden wollte. Dass ich aber Deutschlehrer wurde, ist eher ein Zufall. Denn eigentlich sollte ich Arabisch lernen, in dem Kurs war kein Platz mehr, nur noch im Deutschkurs. Dann hat mir die Sprache immer mehr Spaß gemacht, so dass ich sie auch studiert habe, auch in Deutschland selbst. Allerdings macht sich mein Bruder darüber lustig. Seiner Meinung nach spreche ich „die Sprache der Pferde“.

Das ist typisch deutsch für mich:
Die Pünktlichkeit. Bei uns gilt eher „die senegalesische Uhrzeit“, also mindestens eine Stunde später als vereinbart. 

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Freiburg/Breisgau und der Schwarzwald. Dort habe ich früher unter anderem Ferienkurse an der VHS und der Universität Freiburg angeboten.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Außer Gerichten mit Schweinefleisch esse ich eigentlich alles, was lecker schmeckt.

Mein deutsches Lieblingswort:
Danke!“ Das ist höflich.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Die „Weiße Massai“ von Corinne Hofmann, eine Autobiografie über das Leben mit einem Krieger und seinem Stamm in Kenia.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Literatur, die Jugendliche interessiert. Denn übers Lesen lernen sie leichter Vokabeln, den Satzbau und erweitern ihren Wortschatz.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Die Aussprache und die Verbstellung im Satz.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer:
Meine Reise 1989 nach Freiburg. Damals habe ich das Leben in Deutschland richtig kennengelernt.

Meine Erfahrungen mit den Deutschlernangeboten der Deutschen Welle:
Da ich Abschlussklassen unterrichte, arbeite ich mit allen Angeboten für dieses höhere Niveau.

Dieses Interview entstand im Rahmen derInternationalen Deutscholympiade 2018. Sie wird vom Goethe-Institut gemeinsam mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.

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