50 Menschen ertrunken bei Bootsunglück vor Urlaubsinsel in Thailand? | Aktuell Asien | DW | 05.07.2018
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Thailand

50 Menschen ertrunken bei Bootsunglück vor Urlaubsinsel in Thailand?

An Bord des gekenterten Schiffes seien 97 Passagiere gewesen, darunter viele Touristen, teilten die thailändischen Behörden mit. Bislang sei nur etwa die Hälfte gerettet worden.

Thailand Bootsunglück in Phuket (Getty Images/AFP/K. Muenhawong)

Helfer und Sanitäter in Phuket kümmern sich um geborgene Passagiere

Das auch für Tauchausflüge genutzte Boot sei bei Sturm und rauer See wohl umgekippt, teilten die örtlichen Rettungsdienste mit. Nach zunächst widersprüchlichen Angaben wurden vor der thailändischen Touristeninsel Phuket bis zu 50 Menschen vermisst. Der Gourverneur sprach von möglicherweise 49 Todesopfern. Der Rettungseinsatz dauerte an. 

​Das Schiff war von der südlicher gelegenen Inselgruppe Koh Racha auf dem Rückweg nach Phuket. An Bord sollen vor allem Einheimische und Urlauber aus China gewesen sein. Die Gegend ist für viele ausländische Touristen, darunter viele aus Deutschland, ein beliebtes Reiseziel.  

Deutsche betroffen?

Das deutsche Auswärtige Amt teilte mit, die Botschaft in Bangkok versuche derzeit herauszufinden, ob deutsche Staatsangehörige betroffen sind.

Die Insassen einer gekenterten Jacht wurden dem Vernehmen nach sicher an Land gebracht. Auch ein russisches Paar, dessen Jet-Ski sich bei der Insel Koh Racha wohl überschlagen hatte, habe gerettet werden können, sagte ein Polizeibeamter. 

In Thailand gibt es häufig tödliche Unfälle mit Schiffen, Bussen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Sicherheitsstandards sind niedrig.

SC/jj (afp, APE, rtr)