31.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 31.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

31.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 31.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Anklage gegen Ex-Audi-Chef Stadler in Diesel-Affäre

In der Diesel-Affäre hat die Staatsanwaltschaft München Anklage gegen den früheren Audi-Chef Rupert Stadler erhoben. Ihm und drei weiteren Angeschuldigten werde "Betrug, mittelbare Falschbeurkundung sowie strafbare Werbung vorgeworfen", teilte die Behörde mit. Stadler soll unter anderem dafür mitverantwortlich sein, dass Audi noch lange nach Bekanntwerden der Abgasaffäre Dieselfahrzeuge mit manipulierten Abgaswerten in Europa verkauft hat.

 

Nordkorea feuert Raketen als Drohgebärde ab

Wenige Tage nach dem Test zweier Kurzstreckenraketen hat das nordkoreanische Militär zwei ballistische Raketen abgefeuert. Die Geschosse seien rund 250 Kilometer weit geflogen und ins Japanische Meer gestürzt, sagte ein Vertreter des südkoreanischen Generalstabs. Sie hätten eine Höhe von 30 Kilometern erreicht. Die Führung in Pjöngjang sprach von einer "Warnung" an Südkorea angesichts der geplanten Militärmanöver mit den USA. Die im August stattfindenden jährlichen Übungen der beiden Verbündeten sorgen in Nordkorea regelmäßig für wütende Reaktionen.

 

Aufruhr im Vereinigten Königreich

Im Vereinigten Königreich wächst der Widerstand gegen den Brexit-Kurs des neuen britischen Ministerpräsidenten Boris Johnson. Nach der Drohung Schottlands mit einem Referendum über einen Austritt aus dem Königreich denken nordirische Nationalisten nun verstärkt über eine Wiedervereinigung mit der Republik Irland nach. Das machte die Chefin der nordirischen Partei Sinn Fein, Mary Lou McDonald, deutlich. Bei einem Besuch Johnsons in Wales beklagte Regierungschef Mark Drakeford, dass der Premier die Lage für die Bauern völlig verkenne. 80 Prozent ihrer Einkünfte stammten aus EU-Mitteln.

 

Weiterer Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul eingetroffen

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist erneut ein Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. An Bord der Maschine aus Leipzig waren 45 Afghanen aus mehreren Bundesländern. Es war die 26. Sammelabschiebung seit Dezember 2016. Die Abschiebungen sind in Deutschland umstritten. Kritiker weisen darauf hin, dass die Sicherheitslage in dem Land weiter angespannt ist. In der westafghanischen Provinz Farah sind bei der Explosion einer Bombe nach Behördenangaben mehr als 30 Menschen getötet worden. Der Sprengsatz sei am Straßenrand platziert gewesen und detoniert, als ein Bus vorbeigefahren sei.

 

Schwarzer Abgeordneter unterbricht Trump-Rede in Jamestown

US-Präsident Donald Trump ist bei einer Ansprache zur Erinnerung an die Gründung der ersten englischen Siedlung auf dem Gebiet der heutigen USA von einem schwarzen Abgeordneten unterbrochen worden. Ibraheem Samirah, Abgeordneter im Parlament des Bundesstaats Virginia, hielt während der Rede Trumps in Jamestown Schilder hoch, auf denen stand: "Schiebt Hass ab" und "Geh' zurück in deine verdorbene Heimat". Der Präsident stoppte seine Ansprache, während Samirah aus dem Saal gebracht wurde. Trump hatte jüngst mit diversen rassistischen Twitter-Botschaften für Empörung gesorgt.

 

US-NGO: Hunderte Migrantenkinder von Eltern getrennt

An der US-Grenze zu Mexiko sind nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation binnen eines Jahres mehr als 900 Migrantenkinder von ihren Eltern getrennt worden. Die American Civil Liberties Union warf der Regierung von Präsident Donald Trump vor, schon kleine Vergehen der Eltern oder eine angebliche Vernachlässigung zum Anlass zu nehmen, Familien zu trennen. Die US-Regierung hatte im Zuge ihres Kampfes gegen die illegale Einwanderung im Mai 2018 damit begonnen, Migrantenkinder und Eltern auseinanderzureißen. Im Juni vergangenen Jahres hatte ein Gericht das umstrittene Vorgehen untersagt.

 

Ex-Präsident El Salvadors wird Nicaraguaner

Der wegen Korruptionsvorwürfen geflüchtete Ex-Präsident von El Salvador, Mauricio Funes, hat die Staatsbürgerschaft von Nicaragua angenommen. Das meldete Nicaraguas offizielles Amtsblatt. Funes twitterte, damit könne er laut Verfassung nicht ausgeliefert werden. Dem 59-Jährigen werden in El Salvador Unterschlagung, Korruption und Geldwäsche vorgeworfen. Die Generalstaatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes ordnete im vorigen Jahr seine Festnahme an. Funes hielt sich damals aber schon in Nicaragua auf, wo ihm politisches Asyl gewährt worden war.

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