31.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 31.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

31.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 31.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Beratungen über Folgen der Dürre

Vertreter von Bund und Ländern beraten an diesem Dienstag in Berlin über die Situation der Bauern angesichts der Dürre in Deutschland. Das Treffen hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner initiiert. Sie will am Mittwoch im Kabinett über die Auswirkungen der anhaltenden Hitzewelle berichten. Der Deutsche Bauernverband fordert staatliche Hilfen in Höhe von einer Milliarde Euro. Für Hilfsmaßnahmen bei Extremwetterereignissen sind in der Bundesrepublik die Länder zuständig, bei Schäden von nationalem Ausmaß kann aber auch der Bund einspringen.

 

Freispruch im Prozess um Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag

Im Prozess um den Bombenanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn vor 18 Jahren ist der Angeklagte freigesprochen worden. Das Landgericht in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt sah eine Schuld des als Neonazi bekannten Ralf S. als nicht erwiesen an. Ihm war zwölffacher Mordversuch aus Fremdenhass vorgeworfen worden. Bei dem Anschlag waren zehn Sprachschüler verletzt worden, eine junge Frau verlor ihr ungeborenes Kind.

 

Trump würde sich auch mit Rohani treffen

Im Konflikt mit Teheran ist US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben jederzeit zu einem Gespräch mit seinem iranischen Kollegen Hassan Rohani bereit. Es gebe keine Vorbedingungen, sagte Trump nach Beratungen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte im Weißen Haus. Der US-Präsident fügte hinzu, wenn ein sinnvolles Atomabkommen mit dem Iran getroffen werden könnte, dann wäre das "gut für sie, gut für uns, gut für die Welt". Erst vor einer Woche hatte Trump den iranischen Präsidenten gewarnt, "niemals wieder die USA" zu bedrohen.

 

Nordkorea baut offenbar neue Interkontinentalraketen

Trotz der Gespräche mit den USA über den Abbau seines Atomprogramms stellt Nordkorea nach Medienberichten weiter Raketen her. US-Geheimdienste hätten Hinweise darauf, dass in einer Forschungseinrichtung nahe Pjöngjang eine oder zwei Interkontinentalraketen gebaut würden, meldet die "Washington Post" unter Berufung auf Regierungsbeamte. Die Raketen hätten das Potenzial, amerikanisches Festland zu erreichen.

 

Pussy Riot nach Arreststrafe wieder festgenommen

Die Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot sind nur wenige Minuten nach ihrer Entlassung aus zweiwöchiger Haft erneut festgenommen worden. Olga Pachtusowa twitterte, die Polizei werfe ihnen vor, gegen Versammlungsgesetze verstoßen zu haben. Die 15-tägige Gefängnisstrafe hatten die Punk-Aktivisten wegen ihrer Protestaktion beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft verbüßen müssen. Sie waren während der WM-Partie zwischen Frankreich und Kroatien in Polizeiuniformen auf das Spielfeld im Moskauer Luschniki-Stadion gerannt. Das Match war kurz unterbrochen worden.

 

Zweites Verfahren gegen Macrons Ex-Leibwächter Benalla

Im Skandal um prügelnde Mitarbeiter von Präsident Emmanuel Macron hat die französische Justiz ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es geht um seinen ehemaligen Bodyguard Alexandre Benalla und einen Angestellten der Regierungspartei La République en Marche, Vincent Crase. Laut Staatsanwaltschaft sollen die beiden während der Demonstration am 1. Mai noch mehr Gewalt ausgeübt haben als in dem von der Zeitung "Le Monde" vor mehreren Tagen dokumentierten Video. Die Regierung muss sich wegen "Benallagate" heute zwei Misstrauensanträgen stellen.

 

Tesla erwägt Produktionsstandort in Deutschland

Der US-Elektroautobauer Tesla hat in Deutschland Gespräche über eine sogenannte Giga-Factory zum Bau von Elektroautos und Batterien unter einem Dach geführt. Das "Wall Street Journal" berichtet weiter, die Sondierungen mit Rheinland-Pfalz und dem Saarland befänden sich noch in einem frühen Stadium, ein Abschluss sei nicht sicher. Die beiden Bundesländer kämen wegen ihrer Nähe zu Frankreich in Frage, dem wichtigsten Markt für Tesla in Europa.

 

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