31.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 31.01.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

31.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:35

Nachrichten von Freitag, 31.01.2020 – langsam gesprochen als MP3

Am Ende des Tages ist der Brexit da

Großbritannien verlässt um Mitternacht die EU. 47 Jahre lang gehörte das Land der Staatengemeinschaft an, dreieinhalb Jahre sind seit dem Brexit-Referendum vergangen. Premierminister Boris Johnson will die Briten mit einer landesweit übertragenen Fernsehansprache auf die neue Zeit einstimmen und zur Einheit aufrufen. In der Übergangsphase bis Ende des Jahres will er mit der EU ein Handelsabkommen nach dem sogenannten Kanada-Modell aushandeln. Damit wäre ein nahezu zollfreier Handel möglich, allerdings mit Grenzkontrollen. Zudem würde Großbritanniens großer Dienstleistungssektor ausgeklammert.

 

China holt Wuhan-Bürger aus dem Ausland zurück

Die chinesischen Behörden haben eine Rückholaktion für Landsleute aus dem Großraum Wuhan gestartet. In Wuhan war das sich rasant ausbreitende Coronavirus erstmals registriert worden. Zwei Chartermaschinen sollen die Bürger aus Thailand und Malaysia zurückholen. Das Außenministerium in Peking sprach von "praktischen Schwierigkeiten", mit denen die Landsleute im Ausland konfrontiert seien. In Deutschland bestätigte das bayerische Gesundheitsministerium einen fünften Fall. In China starben bislang 213 Menschen aufgrund einer Infektion mit dem Virus. Weltweit gibt es mehr als 9600 bestätigte Erkrankungen.

 

Siedler verüben Massaker an Indigenen in Nicaragua

Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat ein Massaker an Indigenen in Nicaragua scharf verurteilt. Über Twitter forderte sie die Regierung des Landes auf, die indigenen Gemeinden stärker zu schützen. Etwa 80 Bewaffnete hatten laut örtlichen Medien am Mittwoch in der Karibikregion Bosawás das Dorf Alal überfallen. Sie erschossen sechs junge Männer vom Volk der Mayangna, verschleppten zehn weitere Ureinwohner und brannten Häuser nieder. Seit Jahren versuchen weiße Bauern, an das Land der Indigenen zu gelangen, um darauf Ackerbau und Viehzucht zu betreiben.

 

Schlüsselmoment im Impeachment-Prozess

Das Amtsenthebungsverfahren im US-Senat steuert an diesem Freitag auf einen Höhepunkt zu. Es geht um die Frage, ob neue Zeugen gehört werden dürfen. Wenn nicht, ist der Impeachment-Prozess gegen US-Präsident Donald Trump womöglich sofort zu Ende. Sollten aber vier republikanische Senatoren mit den Demokraten stimmen, dürfte vor allem Ex-Sicherheitsberater John Bolton befragt werden, der inzwischen als Schlüsselzeuge in der Ukraine-Affäre gilt. Das Weiße Haus möchte seine Vorladung jedoch unbedingt verhindern.

 

Bundestagspräsident Schäuble plädiert für Ausweitung deutscher Militäreinsätze

Der zweithöchste Repräsentant Deutschlands hat ein stärkeres militärisches Engagement seines Landes gefordert. Deutschland könne sich nicht wegducken und alles den Franzosen und den Amerikanern überlassen, sagte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble der Funke Mediengruppe sowie der französischen Zeitung "Ouest-France". Die Lehre aus Auschwitz könne kein Argument dafür sein, dauerhaft kein Engagement zu übernehmen. Der CDU-Politiker räumte ein, dass militärische Mittel nicht immer zum Ziel führten. Aber ganz ohne die Fähigkeit, militärische Relevanz zu zeigen, werde es nicht gehen.

 

Online-Kaufhaus Amazon mit Rekordumsatz

Ein starkes Weihnachtsgeschäft hat Amazon zum Jahresende einen Rekordumsatz beschert. Im vierten Quartal schnellte der Umsatz des US-Konzerns um mehr als ein Fünftel nach oben. Damit übertraf Amazon die Markterwartungen bei Weitem. Vor allem die Investitionen in schnellere Warenlieferungen und in das zahlungspflichtige Kundenprogramm "Prime" scheinen sich auszuzahlen. An den Börsen werden die neuen Zahlen bereits gefeiert.

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